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Freitag, 06.07.2018

Kart-Piloten kämpfen in Lohsa um Punkte für die ostdeutsche Herausforderung

Am Sonnabend und Sonntag, dem 7. und 8. Juli, ist das Motodrom Lohsa einmal mehr der Mittelpunkt der (ostdeutschen) Kart-Welt: An diesen beiden Tagen wird hier das vierte von sieben Renn-Wochenenden der Ostdeutschen Kart-Challenge (OKC) ausgetragen; ostdeutsche (Regional-) Meisterschaft der Mini-Boliden. Kart-Challenge („Herausforderung“) heißt die Serie, weil es nur eine Deutsche Meisterschaft (DKM) in einer Klasse geben kann / soll.

In Lohsa treten Fahrer der Rennställe „Team FR Racing“, „Praga Racing Team“, „OK1 Kremerteam Kartsport“, „Race Division“, „KD-Racing“, „Team Meier-Motorsport“, „Scuderia Panitzsch“, „Team Kartschmie.de“ und „MG Motorsport“ an.

Fahrer des MC Lohsa sind, wie auch Piloten der näheren Umgebung, für diese Renn-Serie nicht eingeschrieben; allerdings sind Gast-Starts von Fahrern möglich, die sich zwar nicht um Meisterschaftspunkte bewerben, sich aber in der heimatlichen Umgebung zeigen wollen.

In Lohsa könnte das, so Organisationsleiter Mathias Lesch, Erik Wiesenhütter in der Klasse KZ 2 sein. „K“ steht für Kart, „Z“ für Getriebe und 2 für das Alter der Fahrer. Die KZ 2 ist die stärkste aller Kart-Klassen; stärker sogar als die Formel, in der die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Deren Fahrzeuge leisten ca. 35 PS und erreichen etwa 160 km/h. In der KZ 2 mit Fahrern ab 15 Jahren können dagegen aus den bis zu 15 000 Touren je Minute drehenden 125-ccm-Motoren Leistungen von 33 kW (45 PS) dank des sequentiellen (automatischen) Sechs-Gang-Getriebes effektiv auf die Bahn gebracht werden, was Spitzen um die 180 km/h ermöglicht.

Vor Lohsa gab es in diesem Jahr bereits Renn-Wochenenden in Belleben, Bernsgrün und Templin. Nach Lohsa wird noch in Rathenow (19. August) und erneut in Belleben (2. September) gefahren. Der siebente finale Lauf findet am 22. September statt; die Strecke ist noch nicht benannt – vielleicht wird es ja sogar wieder Lohsa ...

Aber zurück zum jetzigen Wochenende. Rennleiter Peter Straube kündigte an, dass in allen Klassen gefahren wird – vor allem denen des Renn-Nachwuchses: Bambini, Rotax Micro, Waterswift light, Rotax Junioren und Rotax Mini, aber auch in den „Erwachsenen“-Klassen Waterswift Rotax Senior, Rotax Master, Fun, KZ 2 Omega, DD 2, KZ 2 und Alpha.

Der Sonnabend, der 7. Juli, ist in Lohsa den freien Trainings vorbehalten. Ab 9 Uhr bis voraussichtlich 18 Uhr werden sich die Fahrer, in „Rudeln“ verschiedener Klassen, mit der Bahn vertraut machen. Von 12 bis 14 Uhr herrscht Motoren- (Mittags-) Ruhe.

Am Sonntag, dem 8. Juli, sind von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr nochmals freie Trainings für alle teilnehmenden Klassen angesagt, ehe es ab 10.50 Uhr ernst wird: Dann geht es für die Fahrer in den gezeiteten Trainings darum, sich die beste Ausgangs-, sprich Startposition für die nachmittäglichen Rennen zu sichern.

Die Rennen beginnen um 13.30 Uhr. Dann gehen die Rotax Micros und Bambini gemeinsam auf die Strecke. Ab 13.45 Uhr treten die Rotax Minis und die Fun-Klasse gegeneinander an. 14.05 Uhr sind die Rotax-Junioren und nochmals die Fun-Fahrer dran. Um 14.25 Uhr wird das klassenmäßig größte Feld abgelassen: Rotax Senioren, Rotax Masters, wieder Fun und KZ 2 Omega.

Sportlicher Höhepunkt dürfte das ab 14.45 Uhr stattfindende Rennen der DD 2, DD 2 Masters und KZ 2 sein, wie angekündigt, vielleicht mit dem Lokalmatadoren Erik Wiesenhütter vom MC Lohsa.

Den Renn-Ausklang bestreitet ab 15.05 Uhr die Alpha-Kartschule.

Die Siegerehrung aller Klassen ist für etwa 16.55 Uhr angesetzt. Verschiebungen im Zeitplan können sich ergeben, wenn etwa nach Unfällen (die ausbleiben mögen!) Zwangspausen eingelegt werden müssen.

Wie Mathias Lesch erklärte, können Nennungen für die einzelnen Rennen noch bis Sonntag 10 Uhr abgegeben werden – es ist also durchaus möglich, dass noch der eine oder andere Fahrer des MC Lohsa kurzfristig in die Starterfelder rücken wird.

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