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Freitag, 14.09.2018

Kabeldiebe werden immer dreister

Unbekannte haben an der Neißebrücke in Hirschfelde 50 Meter Signalkabel gestohlen – nachdem der Zug es getrennt hat.

Die Bahnbrücke bei Hirschfelde wird immer wieder von Kabeldieben heimgesucht.
Die Bahnbrücke bei Hirschfelde wird immer wieder von Kabeldieben heimgesucht.

© SZ

Hirschfelde. Diebe haben auf der Neiße-Bahnbrücke bei Hirschfelde 50 Meter Signalkabel der Bahn gestohlen. Am Mittwochabend sei es durch einen darüber rollenden Zug durchtrennt worden – am folgenden Abend fehlte es ganz. Das berichtet die Bundespolizei.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die unbekannten Täter, die dieses Kupferkabel gelöst, auf die Gleise gelegt und später gestohlen haben. Eine entsprechende Störmeldung war am Donnerstagabend beim Fahrdienstleiter eingegangen. Beamte des Bundespolizeireviers Zittau und ein Bahntechniker trafen sich am Freitagmorgen am Tatort. Spuren, die auf den oder die Täter hinweisen, seien nicht gefunden worden.

Der Techniker reparierte den Schaden, durch den es auch zu Störungen an der Schrankenanlage des unweit gelegenen Bahnüberganges der Neißgasse gekommen war. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt.

Zuletzt waren an derselben Stelle vor einem Monat sechs 30 Meter lange Stücke provisorisches Kabel gestohlen worden. Sie waren als Ersatz für zuvor entwendete Signalkabel an Ort und Stelle gebracht worden. Als Reaktion auf die Serie von Kabeldiebstählen in dem Bereich kündigte die Bundespolizei im Juli verstärkte Kontrollen an. Offenbar im aktuellen Fall ohne Erfolg. (szo)