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Mittwoch, 10.10.2018

Junger Dieb wirft Kindergummistiefel weg

Ein 13-Jähriger hat sich am Dienstagnachmittag in Weißwasser offenbar große Beute erhofft. Doch das, was er bekam, gefiel ihm wohl nicht.

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© dpa

Weißwasser. Ein 13-Jähriger hat sich am Dienstagnachmittag offenbar große Beute erhofft, als er an der Gartenstraße ein Paket aus einem offenstehenden Transporter stahl. Pech für ihn war, dass ein aufmerksamer Zeuge den Jungen dabei beobachtete und die Polizei informierte. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Auf den Diebstahl angesprochen, warf das deutsche Kind das mittlerweile aufgerissene Paket weg. Die Beute, ein Paar Kindergummistiefel, gefiel ihm wohl nicht. Das verschmähte Diebesgut fand dank des Zeugen danach den Weg zur bereits wartenden Empfängerin, die Strafanzeige wird ihren Weg zur Staatsanwaltschaft gehen. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Mittwoch

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Junger Dieb wirft Kindergummistiefel weg

Weißwasser. Ein 13-Jähriger hat sich am Dienstagnachmittag offenbar große Beute erhofft, als er an der Gartenstraße ein Paket aus einem offenstehenden Transporter stahl. Pech für ihn war, dass ein aufmerksamer Zeuge den Jungen dabei beobachtete und die Polizei informierte. Auf den Diebstahl angesprochen, warf das deutsche Kind das mittlerweile aufgerissene Paket weg. Die Beute, ein Paar Kindergummistiefel, gefiel ihm wohl nicht. Das verschmähte Diebesgut fand dank des Zeugen danach den Weg zur bereits wartenden Empfängerin, die Strafanzeige wird ihren Weg zur Staatsanwaltschaft gehen.

Alkoholfahrt bleibt nicht ohne Folgen

Kottmar. Am Dienstagabend ist die Alkoholfahrt eines 37-jährigen Deutschen in Obercunnersdorf nicht ohne Folgen geblieben. Der Mann war mit einem VW Caddy unterwegs, als er zuerst auf einem Feldweg in einen Graben fuhr und später an der Klippelgasse gegen mehrere Zäune stieß. Resultat waren etwa 6.000 Euro Sachschaden. Zudem kam der Fahrer zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Test wies umgerechnet 2,34 Promille im Atem des Beschuldigten aus. Beamte veranlassten eine Blutentnahme. Der Volkswagen kam an den Haken eines Abschleppers. Die Polizei ermittelt wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Polizei muss Streit schlichten

Niesky. Am Dienstagabend ist die Polizei zu einer Auseinandersetzung in die Asylunterkunft an der Fichtestraße gerufen worden. Ein 20-jähriger Libyer geriet mit drei 22, 25 und 28 Jahre alten Georgiern in Streit. Dabei soll es nach ersten Ermittlungen zu Körperverletzungen gekommen sein. Sichtbare Spuren der Auseinandersetzung trug niemand davon. Die Beamten schlichteten und leiteten Strafverfahren ein. Mit den weiteren Untersuchungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Streife beendet Drogenfahrt und stellt Machete sicher

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Reviers hat in der Nacht zum Mittwoch die Drogenfahrt eines 27-jährigen Deutschen beendet und eine Machete sichergestellt. Die Polizisten kontrollierten den Mann mit seinem Hyundai an der Christoph-Lüders-Straße. Dabei stellten sie fest, dass der Lenker keine Fahrerlaubnis hat und vermutlich unter Drogen stand. Ein Test wies den Konsum von Amphetaminen aus. Die Ordnungshüter veranlassten eine Blutentnahme und untersagten die Weiterfahrt. Darüber hinaus zogen sie eine Machete ein, die der Beschuldigte im Wagen mitführte. Der 27-Jährige wird sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie dem Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten müssen.

Fahrradbesitzer durch Codierung ermittelt

Bad Muskau. Dank einer Fahrradcodierung hat die Polizei in Weißwasser einem 36-jährigen Mann am Dienstag sein Zweirad zurückbringen können. Es war ihm am vergangenen Wochenende gestohlen worden.

Aufmerksame Passanten hatten die Polizei am Vormittag darüber informiert, dass das Herrenrad seit einiger Zeit in Bad Muskau unweit der Neiße stand, aber weit und breit niemand zu sehen war, dem das Bike gehören würde. Eine Streife des Reviers Weißwasser überprüfte die Rahmennummer, das Rad war nicht als gestohlen gemeldet worden. Das Bauchgefühl der Streifenpolizisten rumorte jedoch, irgendetwas stimmte hier nicht.

Anhand der Zahlen-Buchstaben-Kombination einer Fahrradcodierung ermittelten die Beamten den Mann, der das silber-rot lackierte Zweirad der Marke Giant einst registrieren ließ. Dieser erklärte, dass er es zwischenzeitlich an einen anderen Weißwasseraner verkauft habe. Auch diesen 36-Jährigen suchten die Polizisten auf. Er erkannte sein Fahrrad wieder und teilte mit, dass es ihm am zurückliegenden Wochenende gestohlen wurde. Die Polizei hatte er bisher noch nicht informiert. Der Kriminaldienst des örtlichen Reviers führt nun die Ermittlungen. Der Geschädigte hat sein Bike dank der Fahrradcodierung und des zielführenden Zeugenhinweises bereits zurückerhalten.

Anhand dieses Beispiels zeigt sich, dass die Codierung von Fahrrädern ein gutes Hilfsmittel zum Schutz des Eigentums sein kann. Bundesweit werden jeden Tag etliche Fahrräder gestohlen. Allein in den Landkreisen Bautzen und Görlitz wurden der Polizei im zurückliegenden Jahr rund 1.900 derartige Fälle angezeigt. Die tatsächliche Fallzahl wird wahrscheinlich noch darüber liegen, da die Geschädigten - wie auch an diesem Beispiel ersichtlich - leider nicht jeden Diebstahl zur Anzeige bringen.

Sein Fahrrad codieren zu lassen, wird zwar nicht unbedingt einen Diebstahl verhindern können - hier helfen nach wie vor stabile Schlösser und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem eigenen Hab und Gut am besten. Aber die eingravierte oder aufgeklebte individuelle Buchstaben-Zahlen-Kombination kann der Polizei helfen, bei der Überprüfung eines Fahrrades den rechtmäßigen Eigentümer zu ermitteln oder den Dieb eines Fahrrades bekannt zu machen. Beides sind wichtige Informationen, um einen Diebstahl beweissicher zur Anzeige bringen und den dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können. Wichtig ist in jedem Fall, den Diebstahl eines Fahrrades zur Anzeige zu bringen und dabei auch Angaben zu Rahmennummer oder auffälligen Eigenschaften des Bikes machen zu können. Bestenfalls verfügt man sogar über ein Foto des Fahrrades, damit es später wiedererkannt werden kann.

In Weißwasser bietet übrigens das Zweiradfachgeschäft Schmogrow an der Karl-Marx-Straße Fahrradcodierungen an. Weiterführende Informationen finden Interessierte auch im Internet, beispielsweise hier auf der Seite der Polizeidirektion Görlitz.

Polizei sucht Unfallverursacher

Görlitz. Die Polizei sucht nach dem Verursacher eines Unfalls, der sich am Montagnachmittag in Görlitz auf einem Parkplatz am Konsulplatz in Höhe der Hausnummer vier ereignete. Zwischen 15 Uhr und 15.15 Uhr ist ein Unbekannter vermutlich mit einem grünen Pkw gegen einen silberfarbenen VW Caddy gefahren und hat sich anschließend entfernt, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am Volkswagen entstand Sachschaden im Frontbereich am rechten Kotflügel in Höhe von etwa 1500 Euro. Wer Angaben zum Unfallhergang oder dem Verursacher machen kann, wird gebeten sich im Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 035816500 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im Polizeibericht.