• Einstellungen
Donnerstag, 12.07.2018

„Junge Spieler schaffen den Sprung leichter“

Marc Süße lobt den guten Zusammenhalt seines Teams. Der DA sprach mit dem Trainer.

Marc Süße hat die HSG Neudorf/Döbeln II auf den zehnten Tabellenplatz der Verbandsliga geführt.
Marc Süße hat die HSG Neudorf/Döbeln II auf den zehnten Tabellenplatz der Verbandsliga geführt.

© privat

Marc Süße, die HSG Neudorf/Döbeln II hat in der Verbandsliga West den zehnten Platz mit 12:32 Punkten belegt. Nach der Hinrunde sah es nicht danach aus. Was hat den Ausschlag für die gute Rückrunde gegeben?

Ein wichtiger Punkt war, dass erfahrene Spieler wie André Richter, Sebastian Blech, Marcel Schumann und Thomas Händler das Team ab Februar unterstützt haben. Sie haben die Führungsrolle übernommen und so zur Entwicklung der jüngeren Spieler beigetragen. Wichtig war der gute Zusammenhalt der Truppe. Auch in schwierigen Situationen drohte sie nicht auseinanderzufallen.

Wie wichtig ist die Verbandsliga für die Mannschaft und den Verein?

Ganz wichtig. In den Trainingseinheiten ist das deutlich am Einsatzwillen der Spieler zu spüren. Zudem schaffen die jungen Akteure wie zum Beispiel Marcel Tix oder Lucas Greim leichter den Sprung in die erste Mannschaft, weil der Unterschied von Verbands- zur Sachsenliga nicht so groß ist wie von der Bezirksliga.

Mit 668 hat Ihr Team die zweitmeisten Gegentore bekommen. Woran lag das?

An der Unerfahrenheit. Die Jungs mussten sich erst an die höhere Spielklasse gewöhnen. In der zweiten Halbserie haben wir nicht mehr so viele Gegentore bekommen.

Welche Spieler haben eine gute Entwicklung genommen, bei wem sehen Sie noch Steigerungspotenzial?

Marcel Tix oder Philipp Schubert haben sich toll entwickelt. Dagegen erwarte ich von Toni Faß, Franz Schuster oder Tobias Claassen noch mehr.

In der nächsten Saison spielt der VfL Waldheim 54 ebenfalls in der Weststaffel. Sie haben ja eine Waldheimer Vergangenheit. Wie groß ist die Vorfreude auf die Lokalderbys?

Ich erinnere mich gern an die Derbys, die ich zu meiner aktiven Zeit gespielt habe. Für mich ist das deshalb kein Spiel wie jedes andere. Ich habe mich dem VfL Waldheim immer verbunden gefühlt. Doch jetzt bin ich mit dem Herzen in Döbeln dabei, weil es im Verein einfach passt. Am liebsten wäre es mir, wenn beim Aufeinandertreffen unserer Mannschaften am vorletzten Spieltag der Klassenerhalt bereits für beide gesichert ist.

Es fragte: Frank Korn

Desktopversion des Artikels