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Donnerstag, 08.11.2018

Junge Frauen beschmieren Tunnel

Am Donnerstag sind Polizisten in Görlitz ausgerückt, weil sie den Hinweis bekamen. Sie ertappten die Täterinnen auf frischer Tat.

Symbolbild
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© ZB/dpa

Am frühen Donnerstagmorgen sind Polizisten zum Jakobstunnel ausgerückt, weil sie den Hinweis bekamen, dass dort drei Personen die Tunnelwand besprühten. Als die Beamten um die Ecke bogen, waren die Sprayerinnen gerade dabei ihr Werk zu vollenden. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Bei den Ertappten handelte es sich um eine 18- und zwei 19-jährige deutsche Frauen. Die Bundespolizei übernahm zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen, da die Brücke zu den Bahnanlagen gehört. Die Polizei schätzt den Schaden auf „ein paar Hundert Euro“. (szo)

Aus dem (Bundes-)polizeibericht vom Donnerstag

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Renault-Fahrer schaut zu tief ins Glas

Görlitz. Am Mittwochmorgen haben Polizisten einen angetrunkenen 67-jährigen deutschen Renault Fahrer erwischt, der auf der Elisabethstraße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,16 Promille. Die Ordnungshüter veranlassten eine Blutentnahme, zogen den Führerschein ein und untersagten dem Betroffenen die Weiterfahrt. Die Staatsanwaltschaft befasst wird sich mit dem Fall.

Trickbetrüger versuchen immer wieder ihr Glück

Oberlausitz. Im Bereich der Polizeidirektion Görlitz ist es am Mittwoch in den Landkreisen Görlitz und Bautzen wieder zu mehreren polizeilich bekannt gewordenen Trick-Betrügereien gekommen, die jedoch allesamt scheiterten, weil die angerufenen Senioren sich nicht hinters Licht führen ließen. Sie blieben aufmerksam und legten einfach auf, als unbekannte Betrüger an ihr Erspartes wollten. Richtig so, und genauso richtig, dass die Polizei informiert wurde - schon allein, um weitere potentielle Opfer zu warnen. Wie die Polizei in den vergangene Monaten berichtete versuchen Betrüger es immer wieder, an das Geld älterer und oft allein lebender Menschen zu gelangen, indem sie ihnen verschiedenste herzzerreißende Geschichten auftischen. Bleiben Sie bitte wachsam.

Audi kracht in Peugeot

Weißwasser / Boxberg. Am Donnerstagmorgen ist es auf der B 156 am Abzweig zur S 157, der sogenannten Süßmuthline, zu einem schweren Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 32-jähriger Audifahrer befuhr die B 156 aus Richtung Weißwasser und wollte am Abzweig zur S 157 nach links abbiegen. Dabei beachtete er den entgegenkommenden Peugeot nicht und kollidierte mit diesem im Kreuzungsbereich. Der Audi-Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer sowie die 47-Jährige Beifahrerin des Peugeots wurden schwer verletzt. Rettungswagen brachten sie zur Behandlung in eine Klinik. Der Sachschaden lag bei etwa 25.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion übernahm die Ermittlungen.

Dreister Dieseldiebstahl

Niesky. In der Nacht zum Mittwoch haben sich Unbekannte unerlaubt Zutritt zu einem Firmengelände Am langen Haag verschafft. Trotz einer Kameraüberwachung wurde bisher nicht geklärt, auf welchem Weg die Täter in das umfriedete Gelände gelangten. Sie stahlen rund 250 Liter Dieselkraftstoff aus zwei Entsorgungsfahrzeugen. Der Schaden betrug 360 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Aufmerksamer Bürger gibt entscheidenden Hinweis

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstag hat ein Zeuge auf seiner morgendlichen Runde eine verdächtige Beobachtung gemacht. Er entdeckte einen verdächtigen Mann, welcher sich bei einer Baustelle in der Straße Kleine Seite aufhielt. Als die Person ihren Beobachter sah, floh sie mit einem grauen Opel in Richtung Oberoderwitz. Wenig später fanden die alarmierten Polizisten das Fahrzeug in der Nähe verlassen auf. Darin befanden sich mutmaßliches Diebesgut sowie diverse Gegenstände, welche zum Begehen von Straftaten geeignet sind. Die Beamten führten eine kriminaltechnische Untersuchung des Autos durch und beschlagnahmten die verdächtigen Gegenstände. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Polizei findet Drogen

Zittau. In der Nacht zum Mittwoch haben Polizisten am Markt Drogen unter einer Bank entdeckt. Die Tüte mit Marihuana stellten die Beamten sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Bundespolizei schnappt Schwarzarbeiter

Görlitz. Fünf Männer aus der Ukraine haben sich wohl zu lange in Belgien aufgehalten. Obwohl die Aufenthaltsdauer im Schengenraum bereits erschöpft war, reisten sie nach Deutschland ein, um über das Bundesgebiet nach Hause zu gelangen. Ersten Erkenntnissen nach hatten die Fünf im Auftrag einer polnischen Firma im Königreich gearbeitet. Wie sich herausstellte, fehlten für diesen Erwerbsaufenthalt die notwendigen Papiere. Nach Zahlung von Sicherheitsleistungen von jeweils 250 Euro sind die 29 bis 47 Jahre alten Ukrainer zum Verlassen des Landes aufgefordert worden.

Die Kontrolle erfolgte gestern Abend bei Kodersdorf.

Gesuchter Mann zahlt Geldstrafe

Görlitz. Eine gegen ihn gerichtete Geldstrafe von 250 Euro sowie die angefallenen Verfahrenskosten von 73,50 Euro hat in der Nacht zum Donnerstag ein Ukrainer bezahlt. Der 29-Jährige war auf der B 115 bei Jämlitz einer Fahndungskontrolle unterzogen worden. Dabei waren die Beamten auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück vom Mai dieses Jahres gestoßen. Dem Haftbefehl war eine Verurteilung des Amtsgerichts Nordhorn wegen des Besitzes von verbotenen Elektroimpulsgeräten vorausgegangen.

VW Golf gestohlen

Zittau. Der Eigentümer eines VW Golf II hat am Donnerstagmorgen bemerkt, dass sein Fahrzeug in der Nacht verschwunden war. Unbekannte hatten den blauen Wagen mit dem Kennzeichen ZI J 2468 vom Stellplatz an der Dr.-Sommer-Straße gestohlen. Das 27 Jahre alte Auto hatte nach Angaben des Geschädigten noch einen Wert von 1000 Euro. Die Soko Kfz nahm die Ermittlungen auf und fahndet nach dem Fahrzeug.

Schwarzfahrer wird per Haftbefehl gesucht

Kodersdorf. Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen in der Nähe der Autobahn einen Dresdner Transporter angehalten, dessen in Dresden lebender aserbaidschanischer Fahrer per Haftbefehl gesucht wurde. Das bemerkten die Beamten beim Überprüfen seiner Personalien. Grund für den Haftbefehl war eine offene Geldstrafe, die vom Amtsgericht Dresden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Anfang dieses Jahres angeordnet worden war. Die Angelegenheit mit der offenen Forderung konnte der Verurteilte noch vor Ort klären. Er zahlte schließlich 782,50 Euro und sorgte damit für die Löschung des Haftbefehls. Bei der Personalienüberprüfung war aber noch etwas Anderes ans Licht gekommen. Demnach war dem Mann das Recht, von einer ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen, aberkannt worden. Sehr wahrscheinlich muss der Schwarzfahrer nun erneut mit Post von der Justiz rechnen, denn wieder sind Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn eingeleitet worden.

Junge Frauen beschmieren Jakobstunnel

Görlitz. Am frühen Donnerstagmorgen sind Polizisten zum Jakobstunnel ausgerückt, weil sie den Hinweis bekamen, dass dort drei Personen die Tunnelwand besprühten. Als die Beamten um die Ecke bogen, waren die Sprayerinnen gerade dabei ihr Werk zu vollenden. Bei den Ertappten handelte es sich um eine 18- und zwei 19-jährige deutsche Frauen. Die Bundespolizei übernahm zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen, da die Brücke zu den Bahnanlagen gehört. Die Polizei schätzt den Schaden auf „ein paar Hundert Euro“.

Seat fährt Fußgängerin an

Weißwasser. Am Mittwochnachmittag ist ein Unfall passiert, als eine 38-jährige Seat-Fahrerin von der Karl-Marx-Straße nach links auf die Muskauer Straße auffahren wollte. Dabei übersah sie eine 66-jährige Frau, die gerade ihr Fahrrad über die Straße schob. Es krachte. Die Fußgängerin stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in eine Klinik. Der Sachschaden lag bei 4500 Euro.

Polizei verhindert unerlaubte Einreise

Görlitz. Am Donnerstagmorgen hat die Bundespolizei bei Kodersdorf einen Reisebus kontrolliert, der zuvor auf der Autobahn in Richtung Dresden unterwegs war. Für einen Passagier aus der Ukraine erledigte sich mit der Kontrolle auch die Weiterreise nach Hessen. Der 26-Jährige hatte nachweislich die Absicht, im Raum Kassel ohne Genehmigung auf dem Bau zu arbeiten. Daraus wurde natürlich nichts, er wurde nach Polen zurückgeschoben und darf Deutschland für die kommenden vier Jahre nicht betreten. Vorher ist dem Mann ein gefälschter ungarischer Ausweis abgenommen worden. Wegen des Dokumentes wird wegen des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen gegen ihn ermittelt. Im Zusammenhang mit den Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und gegen das Strafgesetzbuch wurde mit Blick auf das zu erwartende Strafmaß eine Sicherheitsleistung von 200 Euro fällig.

Die gleichen Vorwürfe, das heißt unerlaubte Einreise sowie Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen, richten sich auch gegen einen 33-Jährigen aus der Ukraine. Der Beschuldigte war bereits gestern Vormittag aufgeflogen, nachdem er nahe der Autobahn bei Weißenberg überprüft wurde. Ihm wurde allerdings eine gefälschte rumänische ID-Karte zum Verhängnis. Mit dieser wollte er möglicherweise unerkannt im Raum Offenburg schwarzarbeiten. Die Höhe der angeordneten Sicherheitsleistung in seinem Fall lag bei 100 Euro. Auch er wurde nach Polen abgeschoben und auch er darf Deutschland vier Jahre lang nicht betreten.

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im Polizeibericht.