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Freitag, 14.09.2018

In Ruppersdorf geht’s über Berg und Tal

Die Sächsische Zeitung lädt in die Sandgrube zum Offroadtag – mit Überraschungen.

Von Anja Beutler

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Geschicklichkeit und Fahrvermögen sind auch in diesem Jahr wieder gefragt, bei der mittlerweile vierten Auflage des Offroadtages der Sächsischen Zeitung.
Geschicklichkeit und Fahrvermögen sind auch in diesem Jahr wieder gefragt, bei der mittlerweile vierten Auflage des Offroadtages der Sächsischen Zeitung.

© Thomas Glaubitz

 Auch Autohäuser sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.
Auch Autohäuser sind mit ihren Fahrzeugen vor Ort.

© Thomas Glaubitz

In Ruppersdorf sind im Sand- und Kieswerk Strecken für Autos, Quads, wagemutige und vorsichtigere Geländefans eingerichtet.
In Ruppersdorf sind im Sand- und Kieswerk Strecken für Autos, Quads, wagemutige und vorsichtigere Geländefans eingerichtet.

© Thomas Glaubitz

Ruppersdorf. Wenn die Erwachsenen im großen Sandkasten mit ihren Autos spielen, brauchen auch die Kleinen Beschäftigung. Michael Jähne, der Chef des Sand- und Kieswerkes Ruppersdorf, weiß das aus Erfahrung – und er freut sich, dass ausgerechnet die Ruppersdorfer Jugendfeuerwehr beim vierten Offroadtag der Sächsischen Zeitung dafür sorgen wird, dass alle in der Familie ihren Spaß haben. Jähne, der selbst Ortswehrleiter in Ruppersdorf ist, kann sich dabei auf seine Jugendabteilung verlassen. Denn sie werden mit ihren Angeboten die jungen Gäste und Familien gleich am Eingang zur Sandgrube und damit zum Offroadtag-Gelände empfangen.

Jan Tischer, der als Jugendwart am Sonnabend seine Mitstreiter koordiniert, hat auch schon jede Menge Pläne: Zielspritzen, Sandsack-Werfen, Geschicklichkeitsspiele und natürlich Probesitzen in einer richtigen Feuerwehr steht auf der Agenda. „Alles, was Spaß und Feuerwehr verbindet“, erklärt Tischer. Denn vielleicht finden die kleinen Gäste Gefallen an der Feuerwehrarbeit. Obendrein können sich die kleinen Gäste auch auf der Hüpfburg der Sparkasse austoben und ein Catering gibt es auch, wenn dann der Hunger kommt.

Wer sich bei den Großen in der Sandgrube austoben und die Parcours-Strecken testen will, muss sich allerdings zuvor anmelden. Das geht auch am Tag selbst noch vor Ort, viele Offroad-Fans haben sich aber auch bereits per Internet registrieren lassen, weil sie ihren Wagen einmal richtig testen wollen. Der Oderwitzer Matthias Schulze hat das im vergangenen Jahr mit seinem Landrover getan – und ist begeistert. „Man lernt ganz andere Eigenschaften des Autos kennen, kann die Breite oder auch das Fahrverhalten bei verschiedenen Neigungswinkeln einmal richtig testen“, sagt er. Matthias Schulze hat im vergangenen Jahr den schwierigeren Parcours ausprobiert: „Das war wirklich schön und abwechslungsreich“, bestätigt er. Die Fahrt durch das Wasserloch hat ihm dabei recht gut gefallen.

Wasser wird es auch in diesem Jahr in der Sandgrube wieder als „Hindernis“ zu überwinden geben, bestätigt Sandgruben-Chef Michael Jähne. „Allerdings wird es in diesem Jahr wegen der Trockenheit nicht ganz so viel sein – aber es ist auf alle Fälle Wasser da“, betont er. Die verschiedenen Strecken bereiten er und seine Kollegen frisch vor. „Natürlich sind die anders als im Vorjahr, die Grube hat sich durch den Abbau ja verändert“, sagt er. Langeweile wird also sicherlich nicht aufkommen.

Eine Extra-Strecke wird es auch diesmal wieder für die Quad-Fahrer geben. Die Nachfrage nach den luftigen Gefährten auf viel Rädern hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Die Gelegenheiten, das Quad einmal wirklich im Gelände zu testen, ist aber meist rar und so bietet sich beim Offroadtag eine gute Chance zum Grenzen-Austesten.

Wer kein eigenes Fahrzeug hat, das er testen kann und will, kann trotzdem mitfahren: Autohäuser bieten vor Ort nicht nur neue Modelle zum Anschauen an, sondern bieten zum Teil auch Mitfahrgelegenheiten durch die Sandgrube an. Spaß macht aber auch das bloße Zuschauen und das kann man mit guter Sicht von Plätzen oberhalb der Sandgrube. Auch Michael Reck, der in Neusalza-Spremberg ein kleines privates Militärmuseum betreibt, wird mit einem Panzer wieder vor Ort sein, um die Geländegängigkeit der großen Gefährte direkt vor Ort auf einer separaten Strecke zu demonstrieren. Im vergangenen Jahr faszinierte Reck mit seinem Panzer viele Zuschauer und wird sicher auch diesmal wieder ein Hingucker.

Der SZ-Offroadtag im Sand- und Kieswerk Jähne in Ninive findet am Sonnabend von 9 bis 18 Uhr statt.

Die Jugendfeuerwehr bietet ab ca. 12 bis 17 Uhr ein Programm für Kinder im Eingangsbereich zur Kiesgrube an. Parkplätze vor Ort sind eingerichtet, eine Gebühr von einem Euro wird dafür erhoben. Anmeldungen zu Fahrten sind vor Ort noch am Sonnabend möglich.

www.sz-offroadtag.de