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Freitag, 09.11.2018

Im ständigen Kampf mit den Schlaglöchern

Von Ralf Grunert

© hy-photo gernot menzel

Das waren noch Zeiten, als in Hoyerswerda immer nach dem Winter eine Flicken-Offensive gestartet und um Hinweise aus der Bürgerschaft gebeten wurde, wo auf den Straßen in der Stadt besonders schlimme Schlaglöcher zu finden sind. Im späten Frühjahr waren dann meist die gröbsten Schäden behoben und die Gemüter beruhigt. Inzwischen dauert die Flicken-Offensive das gesamte Jahr über an, unterbrochen lediglich von den immer weniger werdenden Frostperioden. Das ist auch nötig, denn gerade die altersschwachen Betonstraßen haben die Angewohnheit, wenn sie denn erst mal beschädigt sind, sich zu wahren Monster-Schlaglöchern auszubröseln. So erst jüngst geschehen auf der Weinertstraße unweit der Klinikum-Kreuzung. Da lauerte ein Trichter so breit und tief, dass man sich vor einem Reifenschaden fürchten musste. Das ist nun nicht mehr nötig, das Schlagloch-Problem wurde behoben. Der permanenten Flicken-Offensive sei Dank!