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Samstag, 10.11.2018

Hubertusgottesdienst findet am Sonntag statt

Das Vierfach-Ensemble in der Johanneskirche.Foto: Katrin Demczenko
Das Vierfach-Ensemble in der Johanneskirche.Foto: Katrin Demczenko

Einmal im Jahr stehen die Jäger, Förster und Waldarbeiter besonders im Blickpunkt, und zwar immer rund um den 3. November, den Tag zu Ehren ihres Schutzheiligen Hubertus. Deshalb findet am 11. November um 15 Uhr in der Hoyerswerdaer Johanneskirche am Kirchplatz 1 der Hubertusgottesdienst des Jagdverbandes Hoyerswerda e. V. statt, bei dem auf die Bedeutung des Waldes mit seinen Tieren und Pflanzen für alle Menschen hingewiesen wird.

Die Predigt hält Superintendent i. R. Friedhart Vogel, sagte der Naturhorn- und Alphornbläser Hans-Jürgen Heyne. Musikalisch gestalten den Gottesdienst die Jagdhornbläsergruppen Geierswalde sowie Am Elsterwald e. V., der „Lausitzer Hörnergruß“ vom Kreisjagdverband Bautzen e. V. und die Alphornbläsergruppe „Lausitzer Hangfichten“. Circa 20 Musiker lassen Werke der jagdlichen Musik, Volkslieder und Stücke für Alphorn erklingen, die sie in vielen Proben eingeübt haben. Die variablen, kraftvoll-majestätischen Klänge entstehen aus viel Luft, die Lippe, Zwerchfell und Bauch erzeugen, verbunden mit der Liebe des Spielers zur Musik, sagte Hans-Jürgen Heyne. Der leidenschaftliche Musiker kam 2007 zu den Jagdhornbläsern und gründete 2011 die Alphornbläsergruppe mit.

Der Hubertusgottesdienst soll die Besucher an das Brauchtum der Jägerschaft heranführen, sagte Jochen Lenz auf der Generalprobe in der Johanneskirche. Er spielt Naturhorn und Alphorn, streift aber auch gern mit der Büchse durch den Wald. Dabei ist es seine Aufgabe als Jäger, mit Sachverstand und Disziplin den Wildbestand zu regulieren, um Schäden in der Natur zu verhindern.