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Samstag, 13.10.2018

Hoyerswerda ist überall

Von Uwe Jordan

© hy-photo gernot menzel

Viele Eckchen und Endchen der Welt bewahren Spuren von Hoyerswerda. Ich denke an Computervater Konrad Zuse, dessen Bild mich einst im Bostoner Computermuseum überraschte. Nicht weniger überrascht waren die Hoyerswerdaer Weltreisenden Angelika und Dietmar Meischner, als sie bei ihrer Wladiwostok-Auto-Tour in Berjosowka Häuser erblickten, wie sie in Hoyerswerdas Neustadt, im WK III E oder im WK X stehen. Nicht ganz abwegig, dass die in Russland noch heute höchst geschätzten verbauten Platten aus Hoyerswerda-Zeißig stammen.

Jüngst war ich im Schlossmuseum Dresden-Pillnitz, in einer Ausstellung, die an den letzten Sachsen-König Friedrich August III. erinnert. FA III. unterzeichnete seine Abdankung 1918 an einem Tisch, der heute dem Hoyerswerdaer Museum gehört und nun Leihgabe für Pillnitz ist. Das Prachtstück der Schau. Die erklärt, warum dieser König keine depperte Gestalt ist. Und das Geheimnis konstitutioneller Monarchien lüftet: Wer wünschte sich nicht einen Landesherrn, der zwar Schrullen und Macken hat, aber, von besten Absichten beseelt, das Volk seins machen lässt – für Unbeliebtheit schaffende grobe Arbeit hat er ja seine Beamten ... Und damit wären wir eigentlich wieder, auch, in: Hoyerswerda.Bericht q Seite 18