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Samstag, 13.10.2018

Hochwasserschutz geht 2020 weiter

Die Stadt will Laubegast vor einer neuen Flut schützen. Noch fehlt aber die Genehmigung vom Freistaat.

Wenn das Wasser in der Elbe steigt, dann weicht es ab einem bestimmten Pegel auf den alten Elbarm aus. Das war auch im Sommer 2013 der Fall. Bei diesem Hochwasser war Laubegast – mal wieder – von Wasser umgeben, weil der Altelbarm überflutet wurde. Und mit ihm etliche Gärten und Häuser im Süden des Stadtteils. Darauf hatte die Stadt reagiert und Pläne für einen besseren Schutz erarbeitet. Während das Elbehochwasser und der Schutz direkt am Flussufer Sache des Landes ist, ist das Gebiet entlang des Elbarms Aufgabe der Stadt. Diese will den Bereich zwischen der Tauernstraße und dem Toom-Baumarkt künftig vor dem Wasser schützen, und zwar mit einem 500 Meter langen Wall.

Bereits 2014 hatte die Stadt den Antrag auf Planfeststellung beim Land eingereicht. Noch steht die Genehmigung aus, soll aber dieses Jahr erteilt werden. Sollte das der Fall sein, könnten 2019 die Bauleistungen ausgeschrieben werden, sodass die Anlage nach einem Jahr Bauzeit 2021 fertig ist. Das Geld für das Bauprojekt sei im Haushalt 2020/21 eingeordnet, so ein Stadtsprecher. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf 750 000 Euro, ein Teil soll über Fördermittel abgedeckt werden. (SZ/noa)

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