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Freitag, 31.08.2018

Heimspiele für Riesa und Radebeul

Von Jürgen Schwarz

Riesa/Radebeul. Am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga erwartet der Radebeuler BC den Neuling FSV 1990 Neusalza-Spremberg. Gespielt wird ab 15 Uhr im Weinbergstadion. Die Gäste stiegen als Zweiter der Landesklasse Ost auf, weil Meister LSV Neustadt/Spree auf das Aufstiegsrecht verzichtete.

Zum Saisonstart vor einer Woche gelangen beiden Mannschaften Achtungserfolge. Der RBC trotzte dem amtierenden Vizemeister auf der Großenhainer Jahnkampfbahn ein 1:1 ab, Neusalza spielte zu Hause gegen Oberliga-Absteiger SV Einheit Kamenz 0:0.

Die Radebeuler gehen optimistisch in die Partie. Bereits im Pokalspiel gegen Pirna-Copitz (0:1) hatte die Mannschaft von Trainer Matthias Müller spielerisch überzeugt, aber lukrative Chancen nicht genutzt. In Großenhain war der RBC zumindest in der ersten Halbzeit das bessere Team, aber es sprang nur ein Treffer durch Erik Talke heraus. „Offensiv müssen wir zulegen“, weiß „Lotte“ Müller. Schmerzlich dürfte er Spieler wie Philip Heineccius, Willi Richter (beide zu Motor Wilsdruff gewechselt) oder Richard Schöne vermissen. Schöne traf in seinem ersten Spiel für den SC Borea Dresden (3:0 in Weixdorf) in den ersten zehn Minuten doppelt. Und Richter markierte beim 1:1 der Wilsdruffer in Wesenitztal das „Goldene“.

Eins der jüngsten Teams der Liga

Die BSG Stahl Riesa ist zur gleichen Zeit der Gastgeber für den FC Grimma, in der Vorsaison Dritter der Endabrechnung. Die Riesaer legten am ersten Spieltag einen Fehlstart hin, verloren beim Sechstliga-Neuling SV Germania Mittweida mit 0:1. Grimma behielt gegen den SSV Markranstädt souverän mit 4:1 die Oberhand.

Stahl stellt mit einem Durchschnittsalter von 23,4 Jahren eine der jüngsten Mannschaften der Landesliga. „Die Jungs müssen in jedem Spiel an ihre Leistungsgrenze gehen“, weiß Trainer Daniel Küttner. „Dennoch wird es Formschwankungen geben.“ Sechs seiner acht neuen Spieler im Kader sind erst 18 Jahre alt. In der Vorsaison waren die Riesaer mit einem beachtlichen 2:2 aus der Muldestadt zurückgekehrt, allerdings im Heimspiel beim 0:3 nahezu chancenlos.

Die Großenhainer gastieren am Sonntag beim BSC Rapid Chemnitz. Für den neuen Trainer Thomas Kupper wird es der Punktspieleinstand, denn beim Eröffnungsspiel vor einer Woche gegen Radebeul fehlte er aus familiären Gründen. Die beiden Duelle der Saison 2017/18 sind den GFV-Klickern in bester Erinnerung. Vor allem Torjäger Torsten Marx wird sich gern an die beiden 4:2-Siege zurückdenken, denn er erzielte allein vier der acht Großenhainer Treffer.

Bei Rapid, 2:0 Auftaktsieger in Markkleeberg, fehlt in diesem Spieljahr Florian Mielke – die „Tormaschine“ der vergangenen Jahre. Der 1,99-m-Stürmer hat sich Regionalligist VfB Auerbach angeschlossen. Für die Chemnitzer ein herber Verlust, denn Mielke erzielte in den letzten beiden Serien 55 der 112 Punktspieltore. Allerdings steht aktuell mit Paul-Max Walther immer noch ein exzellenter Goalgetter im Aufgebot. Der 31-Jährige blickt auf 188 Regionalliga- und Oberligaspiele zurück, in denen er 68 Treffer markierte.

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