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Donnerstag, 08.11.2018

Hauptbahnhof evakuiert

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Zwei im Stich gelassene Taschen lassen das Sprengkommando anrücken.
Zwei im Stich gelassene Taschen lassen das Sprengkommando anrücken.

© Tino Plunert

Die Spezialisten bereiten den Einsatz vor.
Die Spezialisten bereiten den Einsatz vor.

© Tino Plunert.

Polizisten versperren Zugänge zum Bahnhof.
Polizisten versperren Zugänge zum Bahnhof.

© Tino Plunert

Dresden. Eine am Auskunft-Schalter der Deutschen Bahn abgegebene Gürteltasche versetzten den Dresdner Hauptbahnhof am Donnerstagmorgen in den Ausnahmezustand: Die alarmierte Polizei evakuierte und sperrte das Gebäude für alle Reisenden, schickte die Mitarbeiter der diversen Läden nach draußen vor die Tür und prüfte mit den Spezialisten des Entschärfungs-kommandos das verdächtige Relikte.

Die gepanzerten Beamten röntgten das Objekt, wie Bundespolizei-Sprecher Holger Uhlitzsch erklärte, lehnten einen Transport des mit Drähten und Lämpchen bestückten Innenlebens der Tasche jedoch ab und zerschossen es vorsichtshalber mit dem Wassergewehr. Jetzt begutachten Experten der Spurensicherung die Trümmer um herauszufinden, welche Gefahr von dem Konstrukt ausgegangen wäre und wer es gebaut haben könnte.

Die Vollsperrung des Hauptbahnhofes begann gegen 8.15 Uhr und dauerte rund zwei Stunden. Noch immer sind einige Teile des Bahnhofs blockiert und es kommt weiter zu Verzögerungen im Zugverkehr. (szo)

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