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Freitag, 01.06.2018

Hainsberg erwartet Aufsteiger

Von Jürgen Schwarz

Der Hainsberger Trainer Knut Michael feierte mit seiner Mannschaft zuletzt sieben Siege infolge. Foto: Karl-Ludwig Oberthuer
Der Hainsberger Trainer Knut Michael feierte mit seiner Mannschaft zuletzt sieben Siege infolge. Foto: Karl-Ludwig Oberthuer

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Der SV Germania Mittweida steht als Aufsteiger in die Fußball-Landesliga bereits fest, obwohl der Spitzenreiter der Landesklasse Mitte rechnerisch noch von Verfolger Hainsberger SV (neun Punkte zurück) eingeholt werden könnte. Der HSV hat gegenüber dem Sächsischen Fußball-Verband (SFV) allerdings seinen Aufstiegsverzicht bereits erklärt. Trotzdem dürfte das Gipfeltreffen am Sonntag viele Fans elektrisieren, schließlich sind die Hainsberger in diesem Jahr noch ungeschlagen und feierten zuletzt sieben Siege infolge.

Rahle in Wesenitztal im Gespräch

Fünf Zähler hinter Hainsberg lauern die punktgleichen Teams des BSC Freiberg, des BSV 68 Sebnitz und des FV Blau-Weiß Stahl Freital. „Wir wollen uns nach Platz eins vor zwei Jahren und Rang drei in der Vorsaison mit einem Podestplatz aus dieser Liga verabschieden“, sagt BSV-Coach Uwe Rahle vor dem Gastspiel am Samstag im Gröditzer Eichenhain. Die Sebnitzer ziehen ihre Mannschaft bekanntlich aus der 7. Liga zurück. Auch Schlusslicht Coswiger FV geht freiwillig eine Klasse tiefer. Der Tabellenletzte gastiert am Samstag auf dem Sportplatz am Freitaler Burgwartsberg. „Wir wollen die drei Punkte und in der Endabrechnung auf dem Treppchen stehen“, sagt Stahl-Coach Jens Wagner. „Ich denke, dass das für uns ein richtig gutes Abschneiden wäre. Wir wollen unbedingt mit einem Dreier in die schwierigen Finalspiele gegen Empor Possendorf und Germania Mittweida gehen.“ Thomas Witzmann steht den Freitalern diesmal wieder zur Verfügung. „In den letzten Partien rücken dann auch Zobel, Puskar, Berthold und Reichel wieder ins Aufgebot, sodass wir dann noch einige Alternativen besitzen“, freut sich Wagner.

Während der Hartmannsdorfer SV Empor (11.) ebenfalls am Samstag den Tabellensiebenten aus Possendorf erwartet, duellieren sich der SV Bannewitz (6.) und die SG Motor Wilsdruff (9.) erst am Sonntag. Die Gastgeber wittern sicher noch eine Minichance auf einen Medaillenplatz, rangieren drei Zähler hinter „Bronze“. Trainer Jens Hieckmann ist beruflich verhindert. „Die Truppe wird von Jens Witt betreut und ich habe da vollstes Vertrauen. Wir stehen mit 40 Zählern zu Buche, das ist mehr als in den letzten Jahren und damit haben wir eine erfolgreiche Saison gespielt.“ Gegen Wilsdruff fallen etliche Stammspieler aus, „aber ich vertraue den Jungs, die da nachrücken“. Hieckmann glaubt, dass die Wilsdruffer Spielanlage seinen Schützlingen liegt. „Motor-Coach Paul Rabe bevorzugt auch eher die spielerische Linie und ich denke, beide Teams werden sich ein Duell mit offenem Visier liefern.“

Ein Trainerwechsel bahnt sich beim SV Wesenitztal an. Wieland Steps und Christoph Egerer hören nach nur einer Saison wieder auf. Als Nachfolger ist der Ex-Freitaler Trainer Uwe Rahle im Gespräch. Auf Anfrage wollte er sich nicht zu dieser Personalie äußern. Es soll aber in Kürze eine Pressemitteilung des SVW geben. Rahle hatte seinen Rücktritt in Sebnitz erklärt, nachdem klar war, dass der BSV ab 2018/19 freiwillig nur noch in der Kreisoberliga spielen wird. Rahle hatte den BSV 2016 zur Meisterschaft und in der Vorsaison auf Rang drei geführt. Zum Rückzug sagt Rahle: „Aus meiner Sicht ist es eine logische Entscheidung und auch konsequent. Ob sie richtig ist, wird sich erst in zwei oder drei Jahren zeigen.“