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Montag, 13.08.2018

Härtetest vorm Pflichtspielstart

Die Kicker des Döbelner SC haben gleich zweimal gespielt. Kommende Woche steht nun Regeneration in Trainingsplan.

In Ostrau entwickelte sich am Freitagabend zwischen den Jahnatalern und dem Döbelner SC ein intensives Testspiel.
In Ostrau entwickelte sich am Freitagabend zwischen den Jahnatalern und dem Döbelner SC ein intensives Testspiel.

© André Braun

Döbeln. Ein Härtetest stand vorm ersten Pflichtspiel am kommenden Wochenende im Vorbereitungsprogramm von Landesklassevertreter Döbelner SC. Innerhalb von nicht mal 20 Stunden absolvierten die Schützlinge von Trainer Uli Löser gleich zwei Testspiele. Nach der teils intensiven, aber auch durchwachsenen Partie am Freitagabend beim Kreisoberligisten SV Ostrau 90, die mit einem 3:3 endete, gewannen die Muldenstädter am Sonnabend beim nordsächsischen Kreisoberligisten Blau-Weiß Wermsdorf mit 6:1.

„Am Freitag haben wir uns etwas schwergetan, einstellungsmäßig nicht alles abgerufen, obwohl Ostrau gut gespielt hat. In Wermsdorf war die Truppe dann etwas platt, aber insgesamt haben die Spiele ihren Sinn erfüllt. So treten wir kommende Woche etwas kürzer und haben auch das Testspiel in Canitz am Dienstag abgesagt“, sagte DSC-Trainer Uli Löser, der seine Mannschaft vorm Landespokalspiel in Meerane am Sonntag regenerieren lassen will.

In den Tests standen nicht alle Spieler zur Verfügung, zudem hatte sich Kapitän Patrick Peschel in der Vorwoche schwer am Knie verletzt und wird wohl längere Zeit ausfallen. So reiste die Truppe mit zwölf Mann nach Nordsachsen. Nach einigen Minuten des Abtastens begannen beide Offensivreihen ihre Arbeit. Zunächst zeigte sich dabei Franz Hampel im DSC-Gehäuse zur Stelle, im Gegenzug markierte Amidu Dadi das 0:1. Anschließend kamen die Döbelner zu weiteren Chancen. Zunächst vergab Chris Liebmann in aussichtsreicher Position, dann verpasste Sebastian Heyna mit einem Schuss aus 20 Metern nur knapp das Tor. Auch Dadi hatte in der 23. Minute eine gute Gelegenheit, scheiterte allerdings. Die größte Chance der Wermsdorfer in Hälfte eins bot sich Philipp Springer (33.), als sein Schuss aus 15 Metern nur am Querbalken landete. Dieser Lattentreffer wirkte beim DSC als Weckruf, denn danach drehten die Stiefelstädter bis zur Pause auf und münzten ihre Überlegenheit in Zählbares um. In der 34. Minute eroberte Sebastian Heyna im Mittelfeld den Ball, sah eine Lücke im Zentrum der Wermsdorfer Abwehr, setzte sich mit Tempo allein bis zum gegnerischen Torwart durch, passte auf den mitgelaufenen Tom Brand, der zum 0:2 einschob. Nur eine Minute später fing Dadi einen Ball in der Wermsdorfer Deckung ab und ließ dem Wermsdorfer Keeper keine Chance – 0:3. Keine zwei Minuten später die nächste Chance der Döbelner: Max Zimmermann wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter setzte Toni Bunzel allerdings nur an den Pfosten.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Zuerst klärte Franz Hampel souverän gegen Florian Böttger (47.), das nächste Tor schossen aber wieder die Döbelner. Erneut war es Tom Brand, der einen weiten Ball von Toni Bunzel technisch gekonnt annahm, einen Gegenspieler ausschaltete und zum 0:4 in der 56. Minute einschoss. In der 70. Minute hatte Wermsdorf wiederum Pech. Philipp Springer traf erneut nur Aluminium, diesmal war es der Pfosten. Anschließend wurden etliche gute Möglichkeiten durch die Döbelner vergeben. In der 80. Minute traf aber Erik Pohl nach schönem Zuspiel von Tom Brand zum 0:5. Zwei Minuten später gelang den Gastgebern zumindest der Ehrentreffer durch Nick Wolf. Es hätten durchaus noch zwei weitere Treffer für Blau-Weiß fallen können, doch Franz Hampel war zur Stelle und zeigte mit zwei hervorragenden Paraden sein Können. Den Endstand von 1:6 erzielte Dadi in der 86. Minute. (DA/dsc/dwe)

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