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Donnerstag, 11.10.2018

Gute Nachrichten für die Sporthalle

Die Görlitzer Stadträte haben in einer Sondersitzung einem finanziellen Nachschlag zugestimmt. Geld übrig blieb zudem bei fünf weiteren Projekten.

Turnhallen-Baustelle an der Hugo-Keller-Straße in Görlitz
Turnhallen-Baustelle an der Hugo-Keller-Straße in Görlitz

© nikolaischmidt.de

Görlitz. Gute Nachrichten für den Görlitzer Sporthallenbau an der Jägerkaserne: Die Stadträte haben am Mittwochabend in einer Sondersitzung einem finanziellen Nachschlag in Höhe von 1,7 Millionen zugestimmt. Die im vergangenen Jahr begonnene Halle, deren Baukosten noch im März mit 7 Millionen Euro angegeben worden waren, kostet nun 8,76 Millionen Euro. Die darin enthaltenen Fördermittel in Höhe von 5,4 Millionen Euro bleiben gleich. Die Stadt hatte die Mehrkosten durch Umschichtungen im eigenen Haushalt zusammengebracht. Dafür wurde eine Liste mit 20 Vorschlägen erstellt, woher das Geld kommen soll. So fließen unter anderem Erlöse aus Grundstücksverkäufen und zwangsversteigerten Grundstücken im Zusammenhang mit dem gescheiterten Kahlbaum-Zentrum in das Notpaket - außerdem nicht verbrauchte Mittel für Grünanlagengestaltung und Spielplatzausstattung sowie noch vorhandene Hochwasserspenden von 2010. Geld übrig blieb zudem bei der Sanierung der Scultetus-Oberschule in Königshufen, beim Stadion der Freundschaft, beim neuen Inspizientenpult fürs Theater und bei der Lichtsteuerung an der Jägerkaserne, ebenso bei der Anschaffung der Drehleiter für die Feuerwehr. Der Stadtrat stimmte dem so zu – bei einer Gegenstimme und acht Enthaltungen. Ihre Bedenken legten einige Räte allerdings bei den Punkten Spielplätze und Hotherturm ein. Die dafür vorgesehenen Mittel sollten eigentlich nicht auf dieser Liste stehen, kritisierten sie.

Das Ziel, das Dach noch vor dem Winter zu schließen, ist nun nicht mehr in Gefahr. Die Räte beschlossen zugleich die ersten Aufträge für den Innenausbau der Halle. (SZ/dan)

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