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Samstag, 09.06.2018

Grundschüler finden Eierhandgranate

Bei einem Ausflug mit der Hortgruppe in die Dresdner Heide haben Grundschüler eine Handgranate gefunden. Eine Erzieherin alarmierte sofort die Polizei. Am Fundort im Prießnitzgrund unweit der Marienallee wurde dann noch eine zweite Granate entdeckt. Weil nicht klar war, welche Gefahr von den Findlingen ausging, alarmierten die Polizisten den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Die Experten gaben schnell Entwarnung. Die Eierhandgranaten russischer Herkunft waren nicht mehr scharf.

„Sachsen war im Zweiten Weltkrieg Kampfgebiet. Daher muss man immer mit Kampfmitteln rechnen“, sagt Jürgen Scherf, Sprecher des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Er rät daher dringend zur Vorsicht, verdächtige Funde nicht anzufassen und die Polizei zu rufen. Im Bereich Prießnitzgrund/Marienallee habe es immer wieder Einzelfunde gegeben. Auch wenn der Krieg schon mehr als 70 Jahre vorbei ist, sei noch weitere Jahrzehnte mit solchen Funden zu rechnen. (SZ/lex)

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