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Freitag, 15.06.2018

Großenhainer hoffen auf eine Medaille

Von Jürgen Schwarz

Radebeul. In der Fußball-Landesliga steht der letzte Spieltag an und der spielfreie VfL 05 Hohenstein-Ernstthal als Meister und Aufsteiger bereits fest. Um die Medaillenplätze streiten im Fernduell der FC Grimma (49 Punkte) sowie der FC 1910 Lößnitz (47) und der Großenhainer FV (47). Grimma muss zum BSC Rapid Chemnitz, der den Klassenerhalt noch nicht sicher hat. Die Lößnitzer gastieren im Radebeuler Weinbergstadion beim RBC, der Großenhainer FV bei Lipsia Eutritzsch (Hinspiel: 2:1). Alle Spiele werden am Samstag zeitgleich ausgetragen, der Anpfiff ertönt um 15 Uhr.

Trotz der bärenstarken Saison müssen sich die Großenhainer einen neuen Trainer suchen, weil Andreas Jachmann seinen Vertrag nicht mehr verlängert hat. „Ich denke, dass wir spätestens am Wochenende den neuen Coach bekannt geben werden“, informierte Geschäftsführer Alexander Gleis.

Die BSG Stahl Riesa (7.) reist zum Tabellennachbarn VfL Pirna-Copitz, der das erste Aufeinandertreffen mit 0:2 verloren hatte und fünf Punkte weniger auf dem Konto hat. Ein Spiel, in dem es um nichts mehr geht, abgesehen davon, dass Torjäger Paul Kiontkte seinen dritten Platz in der Liga-Torschützenliste verteidigen möchte. Vor ihm rangieren lediglich der Großenhainer Torsten Marx (24) sowie Florian Mielke (Rapid Chemnitz/30), der zum Regionalligisten VfB Auerbach wechseln wird.

Ein Punktgewinn der Riesaer im Willy-Tröger-Stadion würde den Radebeulern die Möglichkeit geben, mit einem Heimsieg über Lößnitz in der Tabelle noch an den Copitzern vorbeizuziehen. „Nach der schwachen Vorstellung vor einer Woche in Glauchau, wollen wir uns mit einem Dreier aus dieser Saison verabschieden“, sagt RBC-Kapitän Benno Töppel. Zumal der RBC im Hinspiel (0:3) praktisch chancenlos war.

Die vier Aufsteiger in die Landesliga stehen mit dem SV Olbernhau, der SG Taucha, Germania Mittweida und dem FSV Neusalza-Spremberg fest. Die Tauchaer profitieren als Tabellendritter vom Aufstiegsverzicht des Spitzenduos FSV Krostitz und HFC Colditz. Neusalza-Spremberg führt die Tabelle der Landesklasse Ost mit zwei Zählern Vorsprung an und gastiert am letzten Spieltag bei Verfolger LSV Neustadt/Spree. Der Titel ist also noch nicht sicher, aber der Aufstieg – denn die Neustädter haben ihren Aufstiegsverzicht erklärt.

Da auch Oberliga-Absteiger Einheit Kamenz 2018/19 in die Sachsenliga eingegliedert werden muss, steigen nach dieser Saison neben dem VFC Plauen II drei Vereine aus der 6. Liga ab.