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Dienstag, 13.03.2018

Gletscherfront abgebrochen

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Blick auf den Perito Moren bei Beginn des Zusammenbruchs der Gletscherfront.
Blick auf den Perito Moren bei Beginn des Zusammenbruchs der Gletscherfront.

© Walter Diaz/dpa

Der Gletscher nach dem Abbruch.
Der Gletscher nach dem Abbruch.

© Walter Diaz/dpa

Ein riesiges Eisstück brach auch am 07.03.2007 vom Perito-Moreno-Gletscher ab.
Ein riesiges Eisstück brach auch am 07.03.2007 vom Perito-Moreno-Gletscher ab.

© Archivbild/Orestis Panagiotou/Ana_Files/dpa

El Calafate. Die Front des Gletschers Perito Moreno in Patagonien ist in der Nacht zum Montag heruntergebrochen. Die Wassermassen des Flusses Brazo Rico, die aus dem See Lago Argentino strömen, hatten zuvor Tunnel in die Gletscherzunge des Perito Moreno gegraben. Alle zwei bis sechs Jahre stürzt die Front des Gletschers im Süden Argentiniens aufgrund des hohen Wasserdrucks hinab. Im Unterschied zu den vergangenen Jahren bildeten sich dieses Mal zwei Tunnel, die nacheinander einbrachen.

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Normalerweise verfolgen zahlreiche Zuschauer das Spektakel. In der Nacht befanden sich aufgrund der Richtlinien des Nationalparks Los Glaciares jedoch keine Menschen mehr in der Nähe des Gletschers. Am Sonntag waren noch mehr als 3000 Besucher im Park zusammengekommen, um den Zusammenbruch zu erleben.

Der Kollaps der Gletscherfront findet seit 2004 bereits zum sechsten Mal statt. Zuletzt brachen im Jahr 2016 riesige Eismassen des Gletschers ab. Der Perito Moreno gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er ist ein wachsender Land-Gletscher, von denen es auf der Welt nur noch wenige gibt. (dpa)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Fritz

    Falsch ? Ab 1917 gab es schon mehr als 20 solche Zusammenbrüche.......und bestimmt vorher auch,bloß da gab es noch keine Aufzeichnungen und der Gletscher war noch weiter weg.

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