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Montag, 11.06.2018

Gewitter sorgt für Spielabbrüche

Landesliga

Es sollte das letzte Heimspiel der Nieskyer Eintracht in der laufenden Saison werden. Akribisch hatten sich die Nieskyer Eintracht und der SV Lipsia 93 Eutritzsch auf die Partie vorbereitet, am Ende machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Für die abstiegsbedrohten Gäste vom SV Lipsia 93 Eutritzsch hieß das Ziel Sieg in Niesky. Die Eintrachtjungs wollten ihrerseits an die Leistungen der Spiele gegen Chemnitz und Markkleeberg anknüpfen und sich möglichst mit einem Heimsieg bei Ihren treuen Zuschauern und Fans bedanken. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn braute sich ein Gewitter über Niesky zusammen. Das Schiedsrichtertrio entschied sich daraufhin, den Anpfiff um eine Viertelstunde zu verschieben. Doch so richtig verabschieden wollte sich das Gewitter nicht aus der Umgebung. Zwar waren die Blitze mehr Richtung Horka und Rothenburg aktiv, also fünf bis zehn Kilometer entfernt, doch das Schiedsrichtertrio wartete weiter mit dem Anpfiff. Als sich um 16 Uhr das Gewitter noch immer in der Nähe aufhielt, entschied sich der Unparteiische Marcel Schönfelder aus Niederwürschnitz für den Ausfall der Partie. Das traf natürlich auf reichlich Unverständnis bei allen Beteiligten. Auch weil spätestens um 16.45 Uhr weder ein Gewitter noch Regen die Partie beeinflusst hätten. Sicher steht die Sicherheit der Spieler an erster Stelle. Doch angesichts der Situation für die Gäste in dieser entscheidenden Schlussphase der Saison, hätte man vielleicht auch noch diese Dreiviertelstunde warten können.

So kommt es für die Leipziger ganz bitter. Sie wollten das Spiel unbedingt durchführen, hätten sogar in Niesky übernachtet und am Sonntag gespielt. Doch da war der Staffelleiter dagegen, so schnell könne er kein Schiedsrichtertrio bereitstellen. Für die Eutritzscher ein Deja-vu. Die Partie in Reichenbach wurde nach 23 Minuten wegen Gewitters abgebrochen und am vergangenen Mittwoch wiederholt. Hier gelangen den Leipzigern beim 1:0 der erste Auswärtssieg und die ersten Auswärtspunkte der Saison. Das Spiel wird nun am Mittwoch, 19.30 Uhr nachgeholt. An der Situation (alle anderen Spiele wurden ausgetragen) hat sich nichts geändert. Die Eutritzscher brauchen aus den letzten beiden Spielen sechs Punkte, um den Klassenerhalt noch zu schaffen, die Nieskyer könnten mit einem Sieg Platz fünf sichern. (jh)

Landesklasse Ost

Waöhrend der SV Rot-Weiß Bad Muskau dank reines Hattricks von Radoslav Sarelo beim Dresdner SC mit 1:4 gewann, war für die SG Weixdorf standen Aufwand und Nutzen an diesem vorletzten Spieltag der Fußball-Landesklasse Ost in einem irrelevanten Verhältnis. Da gab es zunächst die lange Busfahrt von Weixdorf aus zum Gegner, dem FC Oberlausitz Neugersdorf II. Dann um 15 Uhr endlich der Anstoß dieser Partie auf dem Kunstrasenplatz an der Jahnsportanlage und gleich die erste Chance für die Gäste durch Tim Köhne. Und dann der Abpfiff. Nach exakt 73 Sekunden Spielzeit war die Begegnung wieder beendet. Ein heftiges Gewitter prasselte auf Ebersbach-Neugersdorf hernieder und machte ein Weiterspielen unmöglich.

„Der Schiedsrichter hat absolut richtig gehandelt, dieses Spiel abzubrechen. Schade nur, dass wir umsonst hier hergefahren sind. Aber daran kann keiner etwas ändern“, erklärte der Weixdorfer Mannschaftsleiter Rene Schneider. Trainer Holger Steinhardt blickte schon voraus: Auch das Spiel zwischen dem FSV Oderwitz 02 und dem SV Fortuna Trebendorf 1996 musste wegen eines Gewitters abgebrochen werden. Beide Spiele werden bereits am Mittwoch um 19 Uhr nachgeholt. (gs)

Kreispokal-Halbfinale

Der Gegner des FC Stahl Rietschen-See für das Kreispokal-Finale am 23. Juni steht noch nicht fest. Am Sonnabend musste das noch ausstehende Halbfinale zwischen dem SV Neueibau und dem VfB Zittau in der 20. Minute beim Stand von 0:1 wegen eines Gewitters abgebrochen werden. Den Treffer hatte der Zittauer Enrico Neumann nach einem klasse Zuspiel von Maximilian Tille erzielt (11.). Zu diesem Zeitpunkt spielten die Zittauer Gäste bereits zu zehnt. Gleich in der zweiten Minute hatte der Zittauer Torhüter Hendrik Pöhler einen weiten, springenden Ball von Marcin Chrzanowski unterschätzt und den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand aufgehalten, um ein Gegentor zu verhindern. Der Schiedsrichter reagierte sofort mit der Roten Karte. Das Spiel wurde inzwischen nach Informationen des FVO-Präsidenten Reginald Lassahn für Donnerstag, 18.30 Uhr, neu angesetzt. Es beginnt völlig neu (also mit je elf Spielern und beim Stand von 0:0). Nur der Zittauer Torwart Pöhler ist nach seiner Roten Karte gesperrt. (chb/fth)