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Freitag, 09.11.2018

Geschleuste unter Jacken versteckt

Auf der Rücksitzbank eines Autos sollten vier Menschen illegal nach Deutschland gebracht werden. Die Polizei entdeckte sie auf der A 17.

© Symbolfoto: Andreas Weihs

Berggießhübel. Wieder einmal hat die Polizei eine vermeintliche Schleusung verhindert. Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Bundespolizisten aus Berggießhübel auf der A 17 die Insassen eines Pkws. Der Fahrer (23) und Beifahrer (23) wiesen sich mit ukrainischen Papieren aus.

Während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass sich auf der Rücksitzbank, versteckt unter Jacken, vier weitere Personen befanden. Bei der Überprüfung dieser vier stellte sich heraus, dass es sich um Vietnamen (21, 25, 31, 33) handelte, sie hatten keine für die Einreise nötigen Dokumente.

Polizeibericht vom Freitag

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Telefonbetrug gescheitert

Freital. Eine Anruferin hat Donnerstagnachmittag versucht, eine Freitalerin (83) zu betrügen. Doch die 83-Jährige erkannte die kriminellen Absichten. In dem Anruf behauptete eine Frau, die Seniorin hätte 28 000 Euro gewonnen. Der Gewinn würde ihr am Folgetag von drei Männern überbracht werden. Sie hätte zuvor jedoch eine Gebühr in Höhe von 700 Euro zu bezahlen. Nach Beendigung des Gesprächs kam der Angerufenen die Sache merkwürdig vor und sie wandte sich an die Polizei. (SZ)

Mit gefälschtem Führerschein

Pirna. Polizisten kontrollierten am Donnerstagnachmittag einen Mercedes Vito auf der Einsteinstraße in Pirna. Der Fahrer (45) zeigte einen griechischen Führerschein vor. Die Beamten nahmen das Dokument genauer in Augenschein und bemerkten mehrere Unstimmigkeiten. Sie stellten den Führerschein daraufhin sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 45-Jährigen wegen Urkundenfälschung sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

Wohnwagen aufgebrochen

Altenberg. In den vergangen Tagen sind Unbekannte in einen Wohnwagen Am Galgenteich eingedrungen. Die Täter beschädigten das Schloss des Caravans und verschafften sich Zutritt. Sie stahlen diverse Gegenstände, unter anderem einen Laptop. Der Stehlschaden wird mit etwa 600 Euro beziffert.

Die Männer erhielten wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz eine Anzeige, sie werden nach Tschechien zurückgeschoben und an die dort zuständigen Behörden übergeben, teilt die Bundespolizei mit. Die ukrainischen Fahrer und Beifahrer wurden wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern angezeigt. (szo)

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