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Freitag, 28.09.2018

Für Rietschener Verbandsligateams ist auswärts nichts zu holen

Von Reiner Seifert

Frei Bahn für Felix Juskowiak: Der Schleifer Lok-Handballer kann sich beim Spiel in Bad Muskau die Ecke aussuchen. Die Sagarer stehen meilenweit weg. Foto: Rolf Ullmann
Frei Bahn für Felix Juskowiak: Der Schleifer Lok-Handballer kann sich beim Spiel in Bad Muskau die Ecke aussuchen. Die Sagarer stehen meilenweit weg. Foto: Rolf Ullmann

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Verbandsliga Frauen

Beim HSV Weinböhla haben die Rietschner Stahl-Frauen eine herbe 41:19-Niederlage kassiert. Auf dem äußerst glatten Boden erwischten die Stahl-Mädels einen guten Start (4:4/7.). Nach diversen Verwarnungen und Strafwürfen hielten die Rietschenerinnen bis zur 25. Minute (12:10) gut mit. Mit einer Zeitstrafe kippte allerdings das Spiel zugunsten der HSV-Damen, die den Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 16:10 ausbauen konnten. Nach der Pause gingen die Köpfe nach unten, im Angriff funktionierte nichts mehr und man fraß Konter um Konter. Der 11:0-Lauf der Heimmannschaft ab der 49. Minute war dann das i-Tüpfelchen.

Rietschen: Schuster – Tschirch, Naß (1), Hartwig (2), Meier, Dörwald (2), Walter, Adolph, Schönbrodt (1), Uchlier, Hentschel (1), Mersiovsky (3), Batzdorfer (6), Kölz (3)

Verbandsliga Männer

Auch die Männer des SSV Stahl Rietschen haben beim HSV Weinböhla – 24:18. Dabei gelang der Start. Durch schnelles Umschalten kam Rietschen zu einer 3:0-Führung. Doch Weinböhla kam mit flüssigem Angriffsspiel mit vielen Kreuzungen und unbedrängten Abschlüssen aus dem Rückraum ins Spiel. Rietschen blieb aber dran und glich bis zur Pause auf 12:12 aus. Im zweiten Durchgang stellte Weinböhla von ihrer defensiven 6:0-Deckungsvariante um auf eine offensiveres 5:1. Das zeigte Wirkung. Nachlässige Abwehraktionen, teils umstrittene Zwei-Minuten-Strafen gegen Stahl (Flugeinlagen des Weinböhlaers Fric) und starke Paraden des HSV-Keepers Suchy sorgten dafür, das sich die Gastgeber absetzten. In doppelter Unterzahl fing sich Rietschen bis dahin über mehrere Tempogegenstöße den Fünf-Tore-Rückstand zum 20:15 ein. Doch auch von diesem Nackenschlag ließ man sich nicht unterkriegen und verkürzte, auch dank starker Paraden von Weiser, nochmals auf drei Tore. Noch waren fünf Minuten zu spielen. Doch hätte an diesem Tag wirklich alles klappen müssen, um die Begegnung noch einmal komplett herumzureißen. Statt die Aufholjagd weiter fortzusetzen, lud man Weinböhla durch technische Fehler und zu schwache Abschlüsse zum Kontern ein, die den Vorsprung bis auf sechs Tore zum Schlusspfiff ausbauen konnten. (rsch)

Rietschen: Richter, Weiser – Opitz, Walter, Hänchen, Kelch, Noack, Lehmann, Philipp, Hilke, Schwarz, Holubek

Ostsachsenliga Männer

Im Derby hat sich Lok Schleife wie erwartet klar beim SV Rot-Weiß Sagar durchgesetzt. Am Ende hieß es 19:27. Lok war sofort voll in Fahrt und ging mit 0:4 in Führung, erhöhten schnell weiter auf 1:8 (8.). Aber dann lief es plötzlich nicht mehr, auch die eingewechselte „Zweitbesetzung“ schloss sich der Torflaute an. Über die Stationen 2:10 und 5:10 führte das zum 7:11- Halbzeitstand. Die nun wieder beginnende „Erstbesetzung“ fand schwer ins Spiel, Sagar verkürzte auf 10:12. Beim Spielstand von 11:13 legten die Lok-Mannen aber einen Sechs-Tore-Spurt aufs Parkett. Den Acht-Tore-Vorsprung vom 11:19 ließ man sich bis zum Ende nicht mehr nehmen, wechselte fleißig durch und behielt den Druck bei, während Sagar dem zwischenzeitlich hohen Tempo Tribut zollen musste. (mb)

Schleife: Hubatsch – Bohla (1), Masula (2), Präkelt (2); P. Krautz (2); M. Becker (9/1); Lysk (1); Siewert (1); Toth (1); S. Becker (6/4); Rutenberg (1); Juskowiak (1)