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Mittwoch, 13.06.2018

Für diese Projekte gibt es kein Geld

Weitere Projekte für mehr als eine halbe Milliarde haben die Ämter laut Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) angemeldet. Den kompletten Haushaltsplan werde er Ende August vorlegen. Doch es könne nicht alles berücksichtigt werden, sondern es wurde nach Prioritäten beurteilt. So wird beispielsweise die Sanierung der Futterställe des ehemaligen Schlachthofes im Ostragehege fehlen. Damit könnte die Ostrale aus Dresden abziehen. „Wir geben ein klares Bekenntnis zu einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Ob das die Ostrale ist, wird sich zeigen“, so der OB. Es werde demnächst eine Ausstellung im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung vorgestellt. Überhaupt wolle die Verwaltung bei der Bewerbung für 2025 „Gas geben“ und diese finanziell absichern.

Ebenfalls kein Geld wird Hilbert für den Fernsehturm einplanen. Über die Sanierung des Wachwitzer Wahrzeichens wird seit einer Weile diskutiert. „Sie fand aber keinen Widerhall in der Prioritätensetzung“, sagt Hilbert. „Es geht eben nicht alles.“ Auch beim Sachsenbad verfolgt die Stadt einen anderen Plan. Per Konzeptausschreibung wird ein Investor gesucht. Deshalb werde dafür kein Geld benötigt. Das letzte Wort über den Haushalt und die Frage, welche Projekte Geld erhalten, hat allerdings der Stadtrat. (SZ/awe)

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