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Donnerstag, 08.11.2018

Fünf Tipps für die Unibörse

Angehende Abiturienten können sich in Dippoldiswalde über Studien- und Bildungswege informieren. Was für sie geboten wird.

Von Franz Herz

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Infostände, wie auf dem Foto von der Unibörse 2016, Vorträge und Workshops zu Studium, Ausbildung oder Praktikum erwarten die Besucher bei der Unibörse im Gymnasium Dippoldiswalde.
Infostände, wie auf dem Foto von der Unibörse 2016, Vorträge und Workshops zu Studium, Ausbildung oder Praktikum erwarten die Besucher bei der Unibörse im Gymnasium Dippoldiswalde.

© Archivfoto: Egbert Kamprath

Landrat Michael Geisler rät, den Tag als Auftakt zur Berufsentscheidung zu sehen.
Landrat Michael Geisler rät, den Tag als Auftakt zur Berufsentscheidung zu sehen.

© Karl-Ludwig Oberthür

Dippoldiswalde. Der Landkreis lädt am Sonnabend zum sechsten Mal zur Unibörse, eine Informationsmesse für junge Leute, die auf das Abitur zusteuern und sich über Möglichkeiten zu Studium und Ausbildung kundig machen wollen. Sie findet wieder im Gymnasium Dippoldiswalde statt. Landrat Michael Geisler (CDU), der Veranstalter der Unibörse, gibt den Lesern der Sächsischen Zeitung fünf Tipps, wie sie von der Veranstaltung profitieren können.

Tipp eins: Viele Praktiker sind mit vor Ort

„Wer schon genauere Vorstellungen entwickelt hat, welchen Beruf er ergreifen will, sollte sich nicht nur über die Theorie informieren, sondern sich auch mit der Praxis befassen“, rät Landrat Michael Geisler. Die Unibörse bietet Möglichkeiten für beides. Neben einem Dutzend Hochschulen sind auch viele Firmen mit vertreten, von der Klinik bis zur Softwarefirma, von der Handelskette bis zum Hotel. „Bevor man sich für einen Ausbildungsgang entscheidet, sollte man unbedingt schon einmal die Praxis in dem Bereich kennengelernt haben, um eine Fehlentscheidung zu vermeiden“, sagt Geisler.

Tipp zwei: Workshops und Vorträge geben einen tieferen Einblick

Das Informationsangebot bei der Unibörse ist reichlich. In sechs Räumen werden Vorträge und Workshops angeboten. Wie läuft ein Studium? Welche Alternativen gibt es zum Studium? Zu solchen allgemeinen Fragen geben Fachleute Auskunft. Aber auch konkrete Berufsfelder werden vorgestellt, die Arbeit in der Apotheke, als Lehrer oder im Journalismus. Das Angebot ist reichhaltig. Geisler rät daher den Besuchern: „Machen Sie sich einen genauen Plan für den Tag, stellen Sie sich den Tagesablauf vorher zusammen, damit Sie nichts Wichtiges verpassen.“

Tipp drei: Der Programmflyer ist bares Geld wert

„Den Flyer, der über die Schulen verteilt wurde, dürfen die Schüler auf keinen Fall vergessen“, sagt der Landrat. Denn in den Bussen und Bahnen, die an diesem Tag zum Hochschultag nach Dippoldiswalde und zurück fahren, gilt er als Fahrkarte.

Tipp vier: Ein kostenloser Bus fährt zur Unibörse

Für Schüler aus dem Raum Pirna und Heidenau gibt es auch einen direkten Shuttlebus, der um 9 Uhr in Pirna am Busbahnhof startet, um 9.15 Uhr in Heidenau eine Station macht und dann direkt zum Gymnasium in Dippoldiswalde fährt. Um 13 Uhr fährt er wieder zurück über Heidenau nach Pirna.

Tipp fünf: Die Möglichkeiten für weitere Kontakte nutzen

Die Angebote am Sonnabend in Dippoldiswalde können ein Auftakt sein für die Suche nach der passenden Ausbildung. Wer hier eine Idee, eine Anregung gefunden hat, sollte sich aber weiter erkundigen und gründlich prüfen, vor allem auch praktisch ausprobieren, ob die gewollte Berufsrichtung wirklich für einen selbst am besten ist, rät Geisler. Die Kontakte, die dafür nötig sind, Adressen und Telefonnummern können die Schüler auf der Unibörse am Sonnabend einsammeln.