• Einstellungen
Freitag, 21.09.2018

Füchse treffen auf Aufsteiger und Fast-Absteiger

Von Frank Thümmler

Bild 1 von 2

Der aus Niesky stammende Füchse-Verteidiger Maximilian Adam war im ersten Heimspiel der Füchse mit zwei Überzahltreffern Maatchwinner und wurde ins DEL2-All-Star-Team der Woche gewählt. Foto: Thomas Heide
Der aus Niesky stammende Füchse-Verteidiger Maximilian Adam war im ersten Heimspiel der Füchse mit zwei Überzahltreffern Maatchwinner und wurde ins DEL 2-All-Star-Team der Woche gewählt. Foto: Thomas Heide

© Thomas Heide

Eishockey, DEL 2

Füchse – Deggendorfer SCFr.,19.30

Bayreuth-Tigers – FüchseSo.,18.30

Der Auftakt in die neue Zweitligasaison ist den Lausitzer Füchsen gelungen. Fünf Punkte stehen nach den beiden ersten Spielen auf dem Konto – ein 5:4-Erfolg über Freiburg zum Auftakt nach einem 0:3-Rückstand, und ein stark herausgespielter 4:1-Sieg im Sachsenderby in Crimmitschau. An diesem Wochenende treffen die Füchse auf zwei Teams, die die beiden ersten Spiele verloren haben und in der Liga als Play-down-Kandidaten gehandelt werden. Am Freitag ist der Aufsteiger Deggendorfer SC in der Eisarena zu Gast. Der Oberliga-Süd Meister und Play-off-Finalist (Niederlage gegen Tilburg) der vergangenen Saison hat eine ganze Reihe namhafter Akteure im für die zweite Liga verstärkten Kader. Justin Kelly aus Bietigheim und Christoph Gawlik vom DEL-Club Krefeld sind die wohl bekanntesten Namen. Die Kontingentspieler Gibbons (USA) und Leinweber (Kanada) waren in der Oberliga eine wahre Torfabrik. Zum Auftakt traf der DSC auf die Favoritenteams Bietigheim (3:4) und Frankfurt (1:5) und scheiterte vor allem an mangelnder Effizienz. Ein Angriffspunkt für die schnellen Füchse könnte die mangelnde Geschwindigkeit einiger Verteidiger sein.

Am Sonntag geht es für die Füchse nach Bayreuth. Die Tigers waren in der vergangenen Saison sportlich abgestiegen, richteten ihren Kader mit 15 (!) neuen Spielern zunächst auf die Oberliga aus und dürfen nach dem Aus beim SC Riessersee nun doch in der DEL 2 starten. Am ersten Wochenende machte vor allem das knappe 2:3 gegen Bietigheim im Heimspiel Mut. Die Füchse dürften gewarnt sein, auch nach der engen Play-down-Serie (4:3). (fth)

H

Fußball, Sachsenliga

Radebeuler BC – FV Eintracht Niesky

Sa., 15.00 Uhr

Die Jungs vom RBC wollen einen kompletten Fehlstart verhindern. Nur zwei Punkte konnten aus den ersten drei Partien mitgenommen werden. Nach zwei Unentschieden gegen Neusalza-Spremberg und beim Großenhainer FV setzte es am letzten Wochenende in Kamenz eine 4:1-Niederlage. Da kommen die Nieskyer genau zur richtigen Zeit . Seit 2008 trafen die Mannschaften siebenmal aufeinander. Nur einmal hieß der Sieger Eintracht Niesky. (2014 4:2-Heimsieg). In der letzten Saison entschieden die Radebeuler das Duell in Niesky mit 3:1 für sich. Auch in Radebeul war für die Eintracht nicht viel zu holen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit 0:0. Die Nieskyer haben nach der herben und am Ende auch deutlich zu hoch ausgefallenen Heimpleite gegen Lößnitz einiges gut zu machen. Sicherlich gab es Entscheidungen des Unparteiischen, die man zumindest anzweifeln kann, trotzdem darf man sich auf heimischem Platz nicht so auskontern lassen. So wollen sich die Eintrachtkicker auf ihre im letzten Jahr so eindrucksvoll unter Beweis gestellte Auswärtsstärke besinnen und wieder mindestens einen Punkt auf des Gegners Platz holen. (tg)

Fußball, Landesklasse Ost

LSV Neustadt/Spree – VfB Weißwasser

Sa.,15.00

Die Messlatte hängt zu diesem Spiel auf der höchsten Stufe. Denn der Vorjahresmeister legte einen perfekten Saisonstart hin – drei Spiele, drei Siege. Mit 17 Toren in drei Spielen ist die Mannschaft extrem torgefährlich. Dies liegt nicht zuletzt an den zahlreichen Importspielern. Fünf Nationalitäten bilden die Mannschaft des LSV. Auch wenn es das erste Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften ist, kennt man sich gut. Es gab in den letzten Jahren mehrere Testspiele gegeneinander. Im Nachwuchs kooperieren beide Vereine erfolgreich. Die Philosophie der ersten Männermannschaften geht jedoch deutlich auseinander. Aufgrund des guten Saisonauftakts reist der VfB ohne jeglichen Druck zum LSV Neustadt und wird alles in die Waagschale werfen, um etwas Zählbares mitzunehmen. (sk)

Kreisoberliga

Die Holtendorfer Spielvereinigung hält sich weiterhin schadlos an der Tabellenspitze, könnte diese aber am Wochenende zumindest für einen Tag verlieren. Die Holtendorfer spielen zu Hause erst am Sonntag und haben mit der SG Blau-Weiß Obercunnersdorf einen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld zu Gast. Am Sonnabend haben gleich drei Mannschaften die Chance auf Platz eins. Der GFC Rauschwalde muss dabei auf heimischen Rasen die schwerste Aufgabe stemmen. Unter der Landeskrone gibt der VfB Zittau seine Visitenkarte ab. Die Kicker aus dem Dreiländereck kamen zuletzt immer besser ins Rollen, feierten einen 9:1-Kantersieg gegen Bad Muskau und wollen jetzt weiter Boden gutmachen. Die Möglichkeit auf Platz eins bietet sich auch dem SV Neueibau, der die Eintracht-Reserve aus Niesky zu Gast hat. Als dritte Mannschaft im Bunde schielt auch Stahl Rietschen auf den Platz an der Sonne und hat beim sieglosen Tabellenschlusslicht Olbersdorf die vermeintlich leichteste Aufgabe. Nach gutem Saisonstart kam der SC Großschweidnitz-Löbau jüngst arg unter die Räder. In Schleife will man jetzt wieder einen anderen Eindruck hinterlassen. Für die Lok-Elf (sechs Punkte) geht es weiterhin darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern Das Aufsteigerduell zwischen Bertsdorf und Gebelzig wurde auf den Einheitsfeiertag verlegt. (stw)

Handball, Oberliga Frauen

SV Koweg Görlitz – HSG Riesa/Oschatz

So.,17.00

Das erste Saison-Heimspiel der Görlitzer Oberliga-Handballerinnen hat es gleich in sich. „Riesa/Oschatz ist bärenstark, hat in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur in der Schlussphase ein paar Probleme gehabt, sodass wir sie fast eingeholt hätten“, sagt Koweg-Trainer Jörg Adam. Besonders gespannt dürfen die Zuschauer auf das Görlitzer Debüt von Kinga Lalewicz sein. Die 27-jährige Linkshänderin war in ihrer Karriere bereits polnische Vizemeisterin, ist vor dieser Saison nach Görlitz gewechselt und hat in Hoyerswerda sofort überzeugt. (fth)