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Dienstag, 05.06.2018

Freitaler Stahl-Reserve steigt ab

Von Falk Rösler

David Raupach (rechts) erzielte zwei Tore für die SG Motor im Freitaler 4:0-Derby gegen die Stahl-Reserve. Foto: A. Weihs
David Raupach (rechts) erzielte zwei Tore für die SG Motor im Freitaler 4:0-Derby gegen die Stahl-Reserve. Foto: A. Weihs

© Andreas Weihs

Unter Beteiligung der drei Freitaler Mannschaften wurde am Sonntagnachmittag der 24. Spieltag in der Kreisoberliga komplettiert. Nach der Entscheidung über die Kreismeisterschaft zugunsten des Heidenauer SV am Sonnabend, stand 24 Stunden später mit dem FV Blau-Weiß Stahl Freital II auch der erste Absteiger fest. Nur ein Sieg im Derby gegen Motor hätte den Blau-Weißen noch die minimale Chance auf den Ligaverbleib erhalten. Der am Ende deutliche 4:0 Sieg des Tabellendritten, Torschützen zweimal David Raupach, Nico Barnasiow und Robin Gretschel, täuscht jedoch über den wahren Spielverlauf etwas hinweg. Motor-Trainer Michael Seifert sah dies ähnlich: „Unser Ersatztorwart Christian Brauns, der ja eigentlich Feldspieler ist und den verletzten Lutz Möller vertritt, hat uns in der ersten Halbzeit einige Male vor einem Rückstand bewahrt. In der Pause haben wir dann an einigen taktischen Stellschrauben etwas gedreht, und mit dem ersten Treffer auch deutlich an Sicherheit und Spielhoheit gewonnen, sodass unser Sieg am Ende in Ordnung geht.“ Sein Pendant Ronny Schulz haderte hingegen wieder einmal mit seiner Elf: „Machen wir das erste Tor, ist vielleicht eine Überraschung drin. Das 2:0 in der 60. Minute war unser Genickbruch. Danach fiel unser Konzept zusammen wie ein Kartenhaus, und Motor hat gnadenlos weiter zugeschlagen.“

Weiter auf den Fersen im Kampf um den dritten Platz bleibne Motor Freital neben dem 1. FC Pirna auch Stadtrivale Pesterwitz. Die Randfreitaler besiegten auf heimischem Rasen in einer rasanten gutklassigen Kreisoberligapartie Stolpen 2:1. Maximilian Eckner brachte die Gastgeber bereits in der 5. Minute mit einem platzierten Kopfball nach Flanke von Philipp Reißig in Führung. Diese egalisierten die Burgstädter in der 40. Minute durch ihren Torjäger Felix Haufe, der bei seinem elften Saisontreffer von einem eklatanten Pesterwitzer Abwehrschnitzer profitierte. Doch die Hausherren schlugen noch vor der Pause in Person von Michael Gumprecht zurück. Maximilian Eckner setzte dabei den „Mittelfeldmotor“ per Steilpass in Szene. Der behielt allein auf den Torhüter zulaufend die Nerven, und netzte überlegt ein. Auch wenn nach der Pause keine Treffer mehr fielen, wurden die Zuschauer von beiden Mannschaften bis zum Schlusspfiff weiter „glänzend unterhalten“. Die aufkommende Hektik gegen Ende der Partie war eigentlich unnötig, können doch beide Mannschaften schon jetzt ein zufriedenes Saisonfazit ziehen.