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Mittwoch, 08.08.2018

Folien und Sandsäcke sind nicht die Lösung

Planer suchen Varianten für einen besseren Flutschutz in der Kita. Bis Anfang September soll die Studie nun fertig sein.

Von Anja Weber

© Symbolfoto/SZ

Hohnstein. Verdunkelt sich der Himmel über Kindergarten und Förderschule in dem Hohnsteiner Ortsteil Ehrenberg, sind alle gewarnt. Bei starkem Unwetter muss die hintere Hausfront mit Sandsäcken und Folien bestückt werden. Dort ist die Gefahr am größten, das Wasser eindringen kann. Das ist schon mehrmals geschehen. Der entstandene Schaden ist meist ziemlich hoch. Beim letzten Mal vor zwei Jahren waren vor allem die Räume der ASB-Kindertagesstätte Traumzauberland stark betroffen. Allein die Trocknung und die anschließende Sanierung kosteten die Stadt Hohnstein an die 53 000 Euro. Dass Folien und Sandsäcke keine dauerhafte Lösung sind, war der Stadtverwaltung schon klar. Deshalb wurden unter Experten aber auch im Stadtrat darüber diskutiert, welche Möglichkeiten eines Flutschutzes für das Haus ideal wären.

So gab es zum Beispiel die Idee, eine Mauer um das Gebäude zu ziehen. Dass allerdings würde das Wasser nur verdrängen. Deshalb wurde die Idee zumindest damals verworfen. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Fenster und Türen im hinteren Bereich zusätzlich abzudichten. Überlegt wurde auch, das Gelände so zu verändern, dass der Bereich hinter der Schule nicht mir Wasser volllaufen kann. Auch an einen mobilen Flutschutz war schon gedacht. Derzeit arbeiten die Planer an den Varianten. Bereits im September sollen die Ergebnisse vorliegen. Mit der Studie werden die Varianten für den Flutschutz untersucht, Vor- und Nachteile abgewogen sowie die Wirtschaftlichkeit geprüft.