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Samstag, 10.11.2018

Fördermittel für neue Schwimmhalle

Land und Stadt unterstützen das Großprojekt in Dresden-Prohlis. Bis Sommer 2021 soll dort ein modernes Kombibad entstehen.

Von Juliane Richter

So soll die neue Schwimmhalle in Prohlis aussehen.
So soll die neue Schwimmhalle in Prohlis aussehen.

© Krieger Architekten & Ingenieure Velbert

Dresden. Die ersten Arbeiten für den Schwimmhallenneubau in Prohlis haben längst begonnen. Nun ist auch die Finanzierung für das Großprojekt gesichert. Am Freitag hat Innenminister Roland Wöller (CDU) einen Fördermittelbescheid übergeben. Demnach erhält der Bauherr und Betreiber, die Bäder GmbH, rund 8,2 Millionen Euro für das insgesamt 21 Millionen Euro teure Projekt. Laut Lars Kühl, Sprecher der Bäder GmbH, stammen drei Millionen Euro aus dem Projekt „Soziale Stadt“. Darin inbegriffen sei auch ein Anteil der Stadt Dresden.

„Dabei geht es unter anderem um die neue Anbindung des Bades an die Georg-Pahlitzsch-Straße, an die Straßenbahnhaltestelle und die Schaffung des neuen Vorplatzes“, sagt Kühl. Das sei auch ein Wunsch aus der Stadtverwaltung gewesen. Denn bisher liegt der Eingang noch auf der anderen Seite des Areals.

Weitere 5,2 Millionen Euro Fördermittel des Freistaats stammen aus der investiven Sportförderung zum Ausbau der Sportinfrastruktur in Dresden. Die Halle, die als Ersatz für ein veraltetes Gebäude aus den 80er-Jahren entsteht, hat nicht nur eine wichtige Bedeutung für das Schulschwimmen und die Freizeitsportler im Dresdner Süden. Sie wird sich künftig auch noch stärker an den Anforderungen der Vereinssportler orientieren. Denn zum neuen Angebot gehört auch eine Springerhalle mit verstellbarem Hubboden. Diese soll zum Beispiel für die Rettungsschwimmerausbildung genutzt werden. In den besucherschwachen Zeiten wird der Boden nach oben gefahren und die Fläche zum Beispiel für Kitaschwimmkurse, Senioren- und Aquafitnesskurse genutzt.

Für die Bauarbeiten wurden in den letzten Wochen bereits zahlreiche Bäume gefällt und das Baufeld freigeräumt. Bis Juni 2021 soll dann die neue Halle mit angeschlossenem Freibadbereich entstehen – insofern die Bäder GmbH Baufirmen findet. Erst wenn das neue Kombibad eröffnet, wird die alte Halle abgerissen. Bis dahin bleibt sie noch in Betrieb.

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