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Dienstag, 13.03.2018

Fluorchemie zahlt mehr Lohn

Das Dohnaer Unternehmen erhöht die Einkommen seiner Beschäftigten in zwei Stufen. Und es tut sich noch viel mehr in dem Unternehmen.

Die Fluorchemie Dohna feierte 2017 ihr 25-jähriges Bestehen. Am Standort wird seit 1903 Flusssäure hergestellt.
Die Fluorchemie Dohna feierte 2017 ihr 25-jähriges Bestehen. Am Standort wird seit 1903 Flusssäure hergestellt.

© Foto: PR

Dohna. Für die Mitarbeiter der Fluorchemie Dohna fing das Jahr gut an. Seit Januar gilt der Tarif auch für den Lohn. Das bedeutet für die Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung um 2,7  Prozent. Zum 1. Januar nächsten Jahres kommen noch einmal 2,3 Prozent dazu, sagt Geschäftsführer Harald Werner. Bereits 2016 war ein Manteltarifvertrag mit der zuständigen Industriegewerkschaft geschlossen worden.

Voran geht es auch bei der Ausbildung. Dieses Jahr stellt die Fluorchemie vier Auszubildende in den Bereichen Labor, Produktion und Instandhaltung ein. „Wir werden auch in den nächsten Jahren verstärkt auf die Ausbildung junger Menschen setzen“, sagt Werner. Parallel dazu werden die Mitarbeiter weitergebildet. Derzeit absolvieren zwei eine Meisterausbildung. „Damit sehen wir uns gut gerüstet, um trotz des Fachkräfteengpasses auch weiterhin unsere Anlagen mit gut ausgebildeten und zuverlässigen Mitarbeitern betreiben zu können“, sagt Werner. Zudem modernisiert die Fluorchemie weiterhin. Dieses Jahr soll dafür über eine Million Euro ausgegeben werden. In den kommenden drei Jahren wird so unter anderem die Stromverteilung komplett erneuert. Erste Baumaßnahmen haben begonnen.

Die Fluorchemie Dohna GmbH befasst sich mit der Herstellung, Bearbeitung und dem Vertrieb von Fluorwasserstoffsäure und Calciumsulfatbinder. (SZ/sab)