• Einstellungen
Freitag, 19.10.2018

Ewiges Duell geht eine Klasse höher weiter

Von Frank Thümmler

Bild 1 von 2

Der Oderwitzer Hendrik Junior versucht sich gegen Weißwassers Ben Pohling (links) durchzusetzen. Das Bild wurde vor zwei Jahren in der Kreisoberliga aufgenommen. Am Sonnabend stehen sich dieselben Spieler in der Landesklasse gegenüber. Foto: tompic
Der Oderwitzer Hendrik Junior versucht sich gegen Weißwassers Ben Pohling (links) durchzusetzen. Das Bild wurde vor zwei Jahren in der Kreisoberliga aufgenommen. Am Sonnabend stehen sich dieselben Spieler in der Landesklasse gegenüber. Foto: tompic

© SZ Thomas Eichler

Eishockey, DEL 2

Ravensburg Tower Stars – FüchseFr.,20.00

Füchse – Bietigheim SteelersSo.,17.00

Am Freitag begegnen sich in Oberschwaben zwei besondere Mannschaften: der aktuelle Tabellenführer der DEL 2 als Gast und als Heimteam die Mannschaft, die derzeit zwei Spiele und einen Punkt weniger als der Spitzenreiter aus Weißwasser hat und so etwas wie der heimliche Tabellenführer ist – auch das Torverhältnis spricht klar für Ravensburg. Weißwasser wird gerade im Abwehrverhalten anders auftreten müssen als am vergangenen Wochenende, will man gegen den besten Sturm der Liga – trotz zwei fehlender Spiele – bestehen. Bei den Towerstars freut man sich auf die als Topspiel angekündigte Begegnung. Und auch darauf, dass man sich im direkten Duell die Tabellenführung holen kann.

Auch das Lausitzer Heimspiel am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers wird eine schwere Aufgabe für die Männer von Corey Neilson, der seinem Team zuletzt keine guten Noten ausstellte. Man sei ein Schatten von dem, was die Fans Anfang der Saison geboten bekamen. Die Förderlizenz-Spieler Maxi Adam, Vincent Hessler und Charlie Jahnke werden laut Mitteilung der Füchse nicht mithelfen können, den Bock umzustoßen. Dafür aber Goalie Maximilian Franzreb, der den Füchsen erstmals in dieser Saison zur Verfügung steht. (mp)

Fußball, Sachsenliga

VfB Empor Glauchau (16.) – FV Eintracht Niesky (14.)So.,15.00

Die Eintracht reist am Sonntag zu einem wichtigen Auswärtsspiel tief in den Westen Sachsens. Die Bilanz gegen den VfB Empor Glauchau liest sich blendend. In fünf Partien holte man vier Siege und ein Unentschieden. Das letzte Mal trafen sich die Mannschaften am 8. September im Sachsenpokal auf der Jahnsportstätte. Die Eintracht zog mit einem soliden 3:0-Heimsieg in die nächste Runde ein. Im Pokal lief es bei den Eintrachtjungs generell besser als in der Liga. Dort stehen sie derzeit mit sechs Punkten aus sieben Spielen auf dem drittletzten und damit auf einem Abstiegsplatz. Die Glauchauer sind derzeit noch das Tabellenschlusslicht und haben zwei Punkte weniger auf dem Konto als die Eintracht. Bei einer Niederlage droht den Nieskyern gar der Absturz auf den letzten Tabellenplatz.

Die Mannen um Eintrachttrainer Paul Neumann sind sich der Bedeutung der Partie bewusst. Nach dem 6:1-Sieg im Pokal gegen Mittweida sind einige Fesseln gelöst. Noch liegen die Mannschaften in der Landesliga relativ eng zusammen, sodass man sich mit einem Auswärtssieg auch aus der Abstiegszone entfernen könnte. Es wird vor allem eine kämpferisch einwandfreie Leistung der Mannschaft nötig sein, um mit drei Punkten im Gepäck wieder nach Niesky zu fahren. (tg)

Fußball, Landesklasse Ost

FSV Oderwitz 02 (6.) – VfB Weißwasser (4.)Sa.,15.00

Nach dem Pokal-Aus steht dem VfB Weißwasser nun der siebente Spieltag in der Landesklasse bevor. Dieser hält das Auswärtsspiel beim FSV Oderwitz 02 bereit. Es erwartet den VfB jene Mannschaft, die sich über Jahre in der Kreisoberliga mit den Schwarz-Weißen duellierte. Gerade in der Saison 2016/17 gingen beide Mannschaften als Topfavoriten in die Saison. Am Ende setzte sich die Qualität der Oderwitzer durch, und die Mannschaft aus dem Oberland stieg verdient in die Landesklasse auf und verwies die Weißwasseraner auf Platz zwei. Da die Mannschaft vom Turnerheim in der Folgesaison jedoch nachzog, trifft man nun eine Liga höher erneut aufeinander. Es könnte ein ungleiches Duell werden, denn die Oderwitzer sind bisher unbesiegt und den Trainern des VfB steht aktuell nur wenig Personal zur Verfügung. Mindestens acht Spieler können der Mannschaft nicht aktiv auf dem Platz helfen. Vielleicht ist dies aber gerade die Chance, um für eine Überraschung zu sorgen. Das Spiel leitet Schiedsrichterin Jennifer Zeuke. (sk)

FC Oberlausitz Neugersdorf II (2.) – SV Fortuna Trebendorf (13.)So.,15.00

Ein Punkt gegen Dresden-Striesen, ein Sieg in der Verlängerung beim Erzgebirskreisoberligisten Crottendorf im Sachsenpokal – die Trebendorfer können zumindest aus den jüngsten Ergebnissen Zuversicht schöpfen. Dabei war die Spielweise zuletzt noch recht weit von dem entfernt, was sich Trainer Holger Fandrich vorstellt. Ob die Mannschaft da am Sonntag in Neugersdorf den nächsten Schritt macht? Er wäre nötig, wenn die Fortuna die Überraschung schaffen und im Oberland punkten will. (SZ)

Fußball, Kreisoberliga

Nach dem Pokal ist vor der Kreisoberliga Oberlausitz. Die zweite Hälfte der Hinrunde wird an den kommenden sieben Wochenenden absolviert. Das Spitzenfeld könnte sich am Wochenende weiter ausdünnen. In der Zittauer Weinau trifft am Sonnabend der Dritte auf den punktgleichen Vierten. Der VfB Zittau und die Spielvereinigung aus Holtendorf wollen natürlich am Spitzenduo dran bleiben.

Der Spitzenreiter aus Neueibau muss auswärts beim SC Großschweidnitz-Löbau antreten. Arg personell gebeutelt, rutschte der Sportclub in den vergangenen Wochen nach gutem Start bis in den Abstiegskampf hinein. Mit zwei Punkten Rückstand lauert der GFC Rauschwalde auf Platz zwei und muss am Samstag gegen die Lok-Elf aus Schleife bestehen, die mit zwölf Punkten und Platz sechs durchaus gestärkt unter die Landeskrone dampft. Zu einem durchaus brisanten Aufsteigerduell kommt es bereits zur Mittagszeit. Die Oderwitzer Reserve hat den Bertsdorfer SV zu Gast. Ein Kellerduell steigt in Herrnhut auf Kunstrasen wo der Elfte aus Obercunnersdorf den Tabellenvorletzten aus Olbersdorf empfängt. Stahl Rietschen kann mit einem Auswärtserfolg bei der Eintracht-Reserve in Niesky am Spitzenquartett dran bleiben.

Am Sonntag steht der Abstiegskampf im Mittelpunkt. Der SV Gebelzig und der FSV Kemnitz können dabei auf fremden Plätzen sich weiter absetzen, während die Gastgeber den Anschluss schaffen wollen. Friedersdorf kann bei einem Heimsieg seinen Konkurrenten aus Gebelzig in der Tabelle überholen.

Rot-Weiß Bad Muskau scheint mit aktuell nur zwei Punkten das gleiche Schicksal zu ereilen wie in den Vorjahren die Teams aus Schönbach oder von der Germania Görlitz. Das Heimspiel gegen den FSV Kemnitz liest sich in jedem Fall fast schon wie die letzte Chance, den Bock noch mal umzustoßen. (stw)