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Freitag, 14.09.2018

EVSE Wittichenau erhält Auszeichnung für Sicherheitsmanagement

EVSE-Geschäftsführerin Sylvia Schenker (Mitte) im Kreis von Gesellschaftern und Mitarbeitern, v. l. n. r.: Frank Hörauf (Stellv. EVSE-Netzmeister), Hubertus Rietscher (Bürgermeister Ralbitz/Rosenthal), Andreas Popella (Technische Führungskraft EVSE), Carola Kliemank (Assistentin der EVSE-Geschäftsführung), Thomas Leipner (Referent der DVGW-Landesgruppe Mittelsachsen), Swen Nowotny (Bürgermeister Königswartha), Thomas Leberecht (Bürgermeister Lohsa), Hartmut Gorski (Sächsisches Wirtschaftsministerium), Thomas Zschornak (Bürgermeister Nebelschütz), Henry Tillack (Technischer Leiter EVSE), Markus Posch (Bürgermeister Wittichenau), Joachim Popella (Geschäftsführer Prowa Energieberatungs GmbH) und Ger Bauer (Beratungsunternehmen enwima AG).Foto: EVSE
EVSE-Geschäftsführerin Sylvia Schenker (Mitte) im Kreis von Gesellschaftern und Mitarbeitern, v. l. n. r.: Frank Hörauf (Stellv. EVSE-Netzmeister), Hubertus Rietscher (Bürgermeister Ralbitz/Rosenthal), Andreas Popella (Technische Führungskraft EVSE), Carola Kliemank (Assistentin der EVSE-Geschäftsführung), Thomas Leipner (Referent der DVGW-Landesgruppe Mittelsachsen), Swen Nowotny (Bürgermeister Königswartha), Thomas Leberecht (Bürgermeister Lohsa), Hartmut Gorski (Sächsisches Wirtschaftsministerium), Thomas Zschornak (Bürgermeister Nebelschütz), Henry Tillack (Technischer Leiter EVSE), Markus Posch (Bürgermeister Wittichenau), Joachim Popella (Geschäftsführer Prowa Energieberatungs GmbH) und Ger Bauer (Beratungsunternehmen enwima AG).Foto: EVSE

Im Juni hatte die Energieversorgung Schwarze Elster GmbH (EVSE) das technische Sicherheitsmanagement (TSM) ihres Gasnetzbetriebs von unabhängigen Experten überprüfen lassen. Fachleute des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) bescheinigten dem Unternehmen nun, dass es über eine professionelle Organisation, fachkompetente Mitarbeiter, einwandfreie technische Anlagen und ein vorbildliches Risiko- und Störungsmanagement verfügt, teilt die EVSE mit. Im Beisein der Gesellschafter wurde dem Unternehmen nun am Saalauer Firmensitz das Zertifikat übergeben. „Wir sind froh und glücklich, dass wir die Prüfung gleich im ersten Anlauf geschafft haben. Das ist nicht selbstverständlich“, erklärt EVSE-Geschäftsführerin Sylvia Schenker. „Uns war wichtig, zu zeigen, dass wir sicher arbeiten und geltenden Standards gerecht werden.“ Von der freiwilligen Prüfung hatte sie sich auch Anregungen dazu versprochen, wie Betriebsabläufe noch optimiert werden könnten.

Mehr als ein Jahr Vorbereitung hat der Energieversorger in die Zertifizierung investiert. Die technischen Führungskräfte haben dazu Hunderte Fragen zur Organisation des Unternehmens, zur Qualifikation des Personals und der technischen Ausstattung abgearbeitet. Für das nur 15 Mitarbeiter starke Unternehmen neben dem regulären Betrieb eine Herausforderung! Ergebnis dieses Prozesses sind umfangreiche Dokumentationen, die die Betriebsabläufe nachvollziehbar abbilden und fortlaufend aktualisiert werden. Diese waren Grundlage für die zweitägige Vor-Ort-Prüfung.

27 Unternehmen der Gasbranche in Sachsen besitzen inzwischen eine TSM-Zertifizierung. Das sind etwa zwei Drittel der Energieversorger im Freistaat. Die EVSE ist bislang das kleinste Unternehmen. Thomas Leipner sprach den EVSE-Mitarbeitern deshalb zur Zertifikatsübergabe seinen Respekt aus: „Sie konnten nachweisen, dass auch ein kleines Unternehmen die Anforderungen des technischen Sicherheitsmanagements vollumfänglich erfüllen und auch mit zahlenmäßig begrenztem Personal einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten kann.“

Fast 60 Orte am Netz

Die EVSE GmbH ist 1990 als Gasversorgungsunternehmen in Wittichenau gegründet worden. Zu den Gesellschaftern zählen neben der Stadt Wittichenau die Gemeinden Lohsa, Ralbitz-Rosenthal, Nebelschütz und Königswartha. Außerdem sind die Bad Honnef AG und die Prowa Energieberatungs GmbH am Unternehmen beteiligt. Das Versorgungsgebiet reicht von Laubusch im Norden bis Crostwitz im Süden und von Kamenz im Westen bis Uhyst im Osten. Fast 60 Orte sind an das Gasversorgungsnetz der EVSE angeschlossen. Über 350 Kilometer Gasleitungen beliefert die EVSE rund 4 000 Kunden.

Das nun erhaltene Zertifikat bleibt fünf Jahre lang gültig. Durch eine erneute Prüfung kann sich die EVSE dann wieder zertifizieren lassen. (red/hl)