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Freitag, 05.10.2018

Eintracht gelingt Befreiungsschlag

Mit einem 2:0-Sieg bei Rapid Chemnitz haben die Nieskyer Eintracht-Kicker ihre Negativserie am Tag der Deutschen Einheit beendet. Das Trainerteam hatte trotz des Feiertages ein gutes Aufgebot zur Verfügung und setzte auf eine Fünfer-Abwehrkette. Nur mit Jiri Sisler im Sturm begann Eintracht sehr defensiv. Der Gastgeber übernahm umgehend das Zepter, doch die Eintracht-Abwehr stand sicher. Wenn etwas durchkam, war Ersatztormann Patrick Reichel zur Stelle (Daniel Höher befindet sich auf Betriebslehrgang). Niesky bemühte sich, selbst Angriffe zu inszenieren. Bogumil Jablonski (12.), Sebastian Richter (19.) und Jiri Sisler (28.) hatten Chancen. Nach einem Freistoß von Jiri Sisler (33.) klappte die Chemnitzer Abseitsfalle nicht, Artur Janus war allein vor dem Tormann, doch er verzog kläglich – ein Beleg für das derzeitig dünne Nervenkostüm bei den Nieskyer Spielern. Die Nieskyer Aktionen wurden zielstrebiger. Sebastian Richters Flanke erreichte Frederick Fiebig, der aber den Ball freistehend dem Tormann in die Arme köpfte (42.).

Sisler und Fiebig tauschten zu Beginn der zweiten Halbzeit die Positionen (Fiebig nun Sturm statt Mittelfeld) . Die Chemnitzer wurden jetzt vom Routinier mit Regionalligaerfahrung sehr frühzeitig abgefangen. Eintracht spielte weiter sehr konzentriert mit guten Umkehrspiel, das schließlich auch zum Erfolg führte. In der 64. Minute eroberte Jiri Sisler an der Mittellinie kompromisslos den Ball und schickte mit schönem Pass Luca-Darius Pluta auf die Reise Richtung Strafraum der Chemnitzer. Mit seinem schnellen Antritt mit Ball am Fuß vernaschte er zwei Spieler. Von der Strafraumecke setzte er den Schuss an, der im langen Eck einschlug – ein sehenswertes Tor. .Eintracht brachte dann zwei frische Spieler in die Partie, die sehr fair von beiden Mannschaften absolviert wurde und dem Schiedsrichter keinerlei Probleme bereitete. So kam Fritz Geduhn (eigentlich Abwehrspieler) für den verausgabten Frederick Fiebig in die Partie, und verstärkte nun das Mittelfeld. Es brachen die letzten zehn Minuten mit einem verzweifelten Aufbäumen der Chemnitzer an. Doch die Nieskyer waren in diesen Spiel sehr sicher, da man zeitig attackierte.So konnte Fritz Geduhn in der 90. Minute mit einem energischen, aber fairen Einsatz einem Chemnitzer den Ball abnehmen. Frei durchlaufend ging es in Richtung Gastgebertor. Uneigennützig legte Fritz den Ball zum mitgelaufenden Jiri Sisler ab, der diesen dann nur noch in das leere Tor einzuschieben brauchte. Ohne Nachspielzeit, nur Anstoß der Chemnitzer, beendete dann der Schiedsrichter das Spiel mit dem verdienten Dreier der Nieskyer, die sich den Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdienten.

Niesky: Reichel, Ritter, Hildebrand, Wittek (75. Fischer), Jablonski, Richter, Janus, Sisler, Fiebig (85. Geduhn), Pluta, Süß

Tore: 0:1 Pluta (64.), 0:2 Sisler (90.), Zu: 63, SR: Markowitz (Zwickau)