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Freitag, 15.06.2018

„Eine EM wäre eine Überlegung wert“

Von Thomas Riemer

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Ute Enger (54) ist seit gut zwei Jahren Vorsitzende des Großenhainer Rollsportvereins. Foto: Brühl
Ute Enger (54) ist seit gut zwei Jahren Vorsitzende des Großenhainer Rollsportvereins. Foto: Brühl

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Marko Altmann ist seit über 20 Jahren Kampfrichter bei nationalen und internationalen Events der Speedskater. Bei der Deutschen Meisterschaft auf der Heimbahn gehörte der Großenhainer zu den „guten Seelen“, fungierte als Oberkampfrichter. Für seine Verdienste erhielt er die Silberne Ehrennadel des Deutschen Rollsport- und Inliner-Verbandes. Foto: privat
Marko Altmann ist seit über 20 Jahren Kampfrichter bei nationalen und internationalen Events der Speedskater. Bei der Deutschen Meisterschaft auf der Heimbahn gehörte der Großenhainer zu den „guten Seelen“, fungierte als Oberkampfrichter. Für seine Verdienste erhielt er die Silberne Ehrennadel des Deutschen Rollsport- und Inliner-Verbandes. Foto: privat

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Der „Skater-Zirkus“ ist weitergezogen. Doch die Deutschen Meisterschaften der Speedskater vor drei Wochen in Großenhain hallen noch immer nach. Viel Lob ernteten die Veranstalter auch vom Deutschen Rollsport- und Inlinerverband (DRIV). Wie geht der Großenhainer Rollsportverein damit um? Die SZ sprach mit Vereinschefin Ute Enger .

Ute Enger, die Deutsche Meisterschaft der Speedskater in Großenhain war nach Ansicht vieler Teilnehmer und Besucher ein Erfolg. Sieht das Fazit aus Sicht der Veranstalter ähnlich gut aus?

Das müssen natürlich die Teilnehmer selbst beurteilen. Wir aus unserer Sicht waren mit dem Ablauf sehr zufrieden und sind stolz, all die Dinge so gut bewältigt zu haben, um einer Deutschen Meisterschaft gerecht zu werden. Alles lief nach Plan, unsere einjährige Vorbereitungszeit hat sich gelohnt.

Das Lob von allen Seiten schließt ein, dass das Gesamtpaket inklusive der Angebote abseits der Bahn gestimmt hat. Wer hat daran den größten Anteil?

Da haben ganz viele Leute aus unserem Verein Großartiges geleistet. Aber ich will nicht versäumen, der Stadt Großenhain, den vielen Sponsoren und dem Kreissportbund sowie dem gesamten Vorbereitungsteam ein großes Dankeschön zu sagen.

Was waren im Vorfeld die größten Herausforderungen für das Orga-Team?

Dazu gehörten zweifelsohne das Einholen von Angeboten, die vielen Absprachen und Antragstellungen sowie die Zuarbeit bei der Erstellung des Programmheftes.

Es gab viel Anerkennung für die „kleinen“ Dinge am Rande – z.B. das Catering-Angebot inklusive der Preise, die Ausstellung zur Rollsport-Historie in Großenhain. Sind das Dinge gewesen, die ein „Alleinstellungsmerkmal“ für die Großenhainer DM waren?

Wir haben uns von Anfang an bemüht, aus der Erfahrung früherer Ausrichter unser eigenes Konzept zu entwickeln. Ob man das nun als Alleinstellungsmerkmal bezeichnen muss, sei dahingestellt. Für uns ist ausschlaggebend, dass auf und neben der Bahn alle zufrieden waren.

Zur sportlichen Bilanz: Ist der Großenhainer Rollsportverein mit der eigenen Ausbeute der DM zufrieden?

Ohne jetzt nochmals einzelne Namen oder Leistungen herausheben zu wollen: Wir als Verein haben gute Ergebnisse erzielt. Und es waren tolle und spannende Rennen, besonders in der Aktivenklasse.

DRIV-Sportchef Rainer Keppeler hat das Verbandslob mit der Feststellung verbunden: „Großenhain kann auch Europacup bzw. EM. Ist das jetzt für die Stadt bzw. den GRV ein Thema?

Eine Europameisterschaft auszurichten, wäre sicherlich schon mal eine Option, zumindest aber eine Überlegung wert. Dazu müssen natürlich im Vorfeld sämtliche Möglichkeiten, aber auch Risiken, genau analysiert werden.

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