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Freitag, 12.10.2018

Ein Drittel des Geldes geht für die Miete drauf

In Dresden müssen Familien durchschnittlich 32 Prozent ihres Haushalts-Nettoeinkommens für die Warmmiete ausgeben. Im Vergleich dazu: Die Münchner zahlen sogar 45 Prozent und sind damit die Spitzenreiter der Wohnkostenquote. Dagegen sind in Dortmund und Essen nur je 22 Prozent zum Wohnen aufzuwenden. Das hat eine Analyse des Immobilienportals immowelt.de ergeben, in der die 14 größten deutschen Städte untersucht wurden. Dafür wurde aus dem mittleren Einkommen und den Kosten für die Warmmiete die Wohnkostenquote einer Modellfamilie berechnet. Mit Dresden liegt eine ostdeutsche Stadt auf dem geteilten Rang vier. Die Quote in Dresden ist mit 32 Prozent so hoch wie die in Nürnberg und um einen Prozentpunkt höher als die in Stuttgart mit 31 Prozent. Während Dresdner Familien rund 1 087 Euro für eine Wohnung zahlen, sind es in Stuttgart 1 327 Euro. Allerdings verdienen die Stuttgarter mit 4 249 Euro Haushaltsnettoeinkommen deutlich mehr als die Dresdner mit 3 444 Euro. (SZ/kh)

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