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Samstag, 13.01.2018

Duell um Platz zwei in der Liga

Leipzig will wieder in die Champions League. Platz zwei am Ende der Saison wäre die Garantie. Mit einem Sieg gegen Schalke 04 kann der Sachsen-Club womöglich erneut erster Bayern-Verfolger werden. Wichtige Spieler fehlen zwar, der Trainer empfiehlt aber einen Stadionbesuch.

Daniel Caligiuri von Schalke und Willi Orban (l.) von Leipzig kämpfen um den Ball (Symbolfoto).
Daniel Caligiuri von Schalke und Willi Orban (l.) von Leipzig kämpfen um den Ball (Symbolfoto).

© Ina Fassbender/dpa

Leipzig. Mit einem siegreichen Start in die Rückrunde will RB Leipzig den Weg zur erneuten direkten Champions-League-Teilnehme ebnen. Gegen den FC Schalke 04 will Trainer Ralph Hasenhüttl sich auch vom Ausfall von zwei wichtigen Spielern nicht beirren lassen. Den RB-Fans macht er vielmehr Hoffnung auf ein Spektakel im Verfolgerduell des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga: „Wenn ich Zuschauer wäre, würde ich ins Stadion gehen.“

Der 23. September 2017 ist schon länger her. Es ist der Tag der bisher letzten Niederlage der Gäste aus Gelsenkirchen. Damals verlor die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco mit 0:2 bei der TSG Hoffenheim. Was folgte, waren 13 Pflichtspiele ohne Niederlage. Davon endeten allerdings sechs unentschieden.

Die Leipziger warten seit dem 25. November 2017 - 2:0 gegen den SV Werder Bremen - auf den nächsten Sieg. Fünf Pflichtspiele nacheinander blieb ihnen ein Dreifach-Punkteerfolg versagt. Besonders bitter: das 2:3 vor der kurzen Winterpause in langer Überzahl gegen Hertha BSC.

Gleich mehrfach monierte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick daraufhin fehlende Aggressivität und Tiefe im RB-Spiel. Von dem gewohnten schnellen Umschaltspiel und dem druckvollen Pressing war in der Tat wenig zu sehen gewesen.

Gegen Schalke, Rangnicks ehemaligen Club, soll die Mannschaft wieder ihre Stärken einbringen. Auch ohne Nationalspieler Marcel Halstenberg in der Abwehr und Emil Forsberg im Mittelfeld. Dafür sind Marcel Sabitzer und Timo Werner ja wieder einsatzbereit.

Spielen wird auch Naby Keita. Auf den 22 Jahre alten Mittelfeld-Genius werden die Augen besonders gerichtet sein, nachdem die Spekulationen um einen vorgezogenen Wechsel zum FC Liverpool just vor dem Rückrundenstart heftig zugenommen haben.

TRAINERSTIMMEN ZUM GEGNER:

Ralph Hasenhüttl(RB Leipzig): „Schalke 04 ist aktuell die zweitbeste Mannschaft Deutschlands - und das vollkommen zu Recht. Es kommt ein Team, das nicht einfach zu besiegen ist und eine tolle Mentalität besitzt. Wir müssen uns im Vergleich zum Hinspiel (0:2) mehr Chancen erarbeiten und Lösungen umsetzen.“

Domenico Tedesco (FC Schalke 04): „Leipzig hat eine sehr starke Mannschaft, die viel Tempo auf den Platz bringt, technisch versiert und kreativ ist und zudem immer wieder für einen Überraschungsmoment gut ist. Sie sind nicht umsonst im vergangenen Jahr Vize-Meister geworden. Und auch in dieser Saison hat RB gute Chancen, sich wieder für die Champions League zu qualifizieren.“ (dpa)

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