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Samstag, 15.09.2018

DSV-Damen starten in die Saison

Mit zwei Auswärtsspielen bei der SG Motor Wilsdruff und beim TSV Falkenau eröffnet der Döbelner SV in der Sachsenliga der Damen die Punktspiel-Saison 2018/19.

An der Aufstellung der Mittelsächsinnen hat sich im Vergleich zur Vorsaison rein gar nichts verändert. Die Verantwortlichen schenken dem Quartett das Vertrauen, das den Aufstieg geschafft hat. „In der Landesliga hat die Mannschaft in dieser Besetzung klar dominiert. Wir sehen somit keine Notwendigkeit, derzeit etwas daran zu ändern“, erklärte Mannschaftsführerin Evelin Dathe.

Angeführt wird das Team von Anja Böhle. Mit 29 Siegen aus 32 Partien war sie von der Konkurrenz im zurückliegenden Spieljahr fast nicht zu stoppen. Ihre mittlerweile siebente Saison nimmt Jessica Gückel bei den Damen in Angriff. In der abgelaufenen Landesliga-Meisterschaft stand die 19-Jährige mit 32:4 Punkten ihrer 14 Jahre älteren Mannschaftskameradin in nichts nach. Zudem war sie im Doppel gemeinsam mit Christiane Schneider eine Macht. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wäre das Döbelner Eigengewächs in Sachsens höchster Spielklasse eine große Stütze für das Team.

Auf die Erfahrung von Mannschaftsführerin Evelin Dathe kann und will das Quartett auch in diesem Jahr nicht verzichten. Gerade in der Sachsenliga, in der den Döbelnerinnen ein deutlich rauerer Wind ins Gesicht blasen wird, als noch in der letzten Saison, kann die Routine der amtierenden Bronzemedaillengewinnerin bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Damen-Doppel Gold wert sein. In der zurückliegenden Spielzeit hat die 66-Jährige wieder einmal bewiesen, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Das Quartett komplettiert Christiane Schneider. Die 30-Jährige ist seit drei Jahren wieder eine feste Größe in der ersten Mannschaft und hat dies mit überzeugenden Bilanzen unter Beweis gestellt. Sollte eine der vier Stammspielerinnen doch einmal nicht zur Verfügung stehen, ist die Reservebank der Mittelsachsen gut bestückt. Erfahrene Spielerinnen wie Kerstin Seidel, die in der Landesliga mehr als einmal erfolgreich zum Einsatz kam, stehen bereit.

Unter all diesen Voraussetzungen sollte es den Döbelnerinnen gelingen, die Klasse zu verteidigen. Dass dies nicht unmöglich ist, demonstrierte das Quartett bereits vor drei Jahren. Nur aufgrund des freiwilligen Rückzugs landeten die Damen damals wieder in der Landesliga. Anschließend gelang der sofortige Wiederaufstieg, der allerdings zwölf Monate später – diesmal unfreiwillig – erst am letzten Spieltag und trotz Punktgleichheit mit dem Abstieg endete. Nunmehr ist es der dritte Anlauf in Folge, mit dem sich die Döbelnerinnen endlich wieder nachhaltig in Sachsens höchster Spielklasse etablieren wollen.

Geschenkt wird der Mannschaft allerdings nichts. Schon gar nicht am ersten Spieltag gegen die SG Motor Wilsdruff II. Immerhin belegte das Quartett in der vergangenen Saison Rang fünf in der Meisterschaft. Nur einen Platz dahinter landete der zweite Auftaktgegner, der TSV Falkenau.

Ihre vierte Saison nehmen die Damen des Döbelner SV II in der Bezirksliga in Angriff. Liefen die ersten beiden Jahre noch auf Sparflamme, hat die Mannschaft in der vergangenen Saison gezeigt, dass sie in Bestbesetzung durchaus in der Liga mithalten kann. Allerdings brachten die Mittelsächsinnen nicht weniger als neun Spielerinnen an den Start. Damit wird auch deutlich, wo die Reserven liegen. Ein gesunder Mix aus Alt und Jung war in der ersten Hälfte der Hinrunde des Vorjahres sehr erfolgreich. Allerdings konnte das Team aufgrund zahlreicher Ausfälle den Kurs auf die Play-off-Plätze nicht beibehalten.

Den Meisterschaftsstart vollzieht das Quartett beim SV Laußnitz. Vor einem Jahr setzte es beim Tabellensechsten eine empfindliche Niederlage. Am Samstag haben die Döbelnerinnen nun die Möglichkeit, sich dafür zu revanchieren. (DA/jsc)

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