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Donnerstag, 17.05.2018

DRK erhöht Einsatzbereitschaft

Das Rote Kreuz in Radebeul stellt ab sofort – neben einer schnellen Einsatzgruppe Sanität – auch welche für die Bereiche Betreuung und Versorgung.

© Symbolbild/dpa

Radebeul. Ein Busunfall auf der Autobahn. Ein Wohnhausbrand mit vielen Betroffenen, die plötzlich ohne Obdach sind. Ein Großbrand, der die Feuerwehren über Stunden beschäftigt. In solchen Situationen können auch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zum Einsatz kommen. Dies kann nun noch schneller und unkomplizierter geschehen, informiert Innocent Töpper vom DRK.

Das Amt für Brandschutz-, Rettungsdienst und Katastrophenschutz im Landkreis Meißen hat der Einrichtung von zwei weiteren Schnelleinsatzgruppen zugestimmt. Der ehrenamtliche Leiter der Bereitschaft Dresden-Land, Sven Bayer, dazu: „An unserem Standort in Radebeul-Ost ist ein Katastrophenschutz-Einsatzzug stationiert. Aus dieser großen Einheit des Freistaats können wir künftig im Einsatzfall kleinere Schnelleinsatzgruppen bilden.“ Beispielsweise auf Anforderung der Feuerwehr rücken dann bis zu zwölf DRK-Einsatzkräfte aus, um den Rettungsdienst bei der Versorgung von Verletzten zu unterstützen, Betroffene zu betreuen oder mit der Feldküche eine warme Mahlzeit zu bereiten. Bisher gab es dies offiziell nur bei größeren Unfällen, so Bayer.

Töpper: „In den letzten Jahren haben wir viel Kraft in die Stärkung unserer Einsatzstrukturen investiert. Im Einsatzfall sind wir schnell mit vielen DRK Einsatzkräften vor Ort und können kompetent helfen. Natürlich freuen wir uns auch über weitere ehrenamtliche Mitglieder. (SZ/per)

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