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Donnerstag, 14.06.2018

Dresdner Bombe wird ausgestellt

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst will die Reste der Bombe beim Dresdner Stadtfest präsentieren.

„Kommt nicht in den Schrott“ – Sprengmeister Holger Klemig am 24. Mai nach der erfolgreichen Entschärfung der britischen Fliegerbombe in Dresden-Löbtau.
„Kommt nicht in den Schrott“ – Sprengmeister Holger Klemig am 24. Mai nach der erfolgreichen Entschärfung der britischen Fliegerbombe in Dresden-Löbtau.

© Ronald Bonss

Zeithain. Die Bombe, die Ende Mai in Dresden-Löbtau eine riesige Evakuierungswelle ausgelöst hatte, soll zum Dresdner Stadtfest erstmals öffentlich ausgestellt werden. Das kündigte der Kampfmittel-beseitigungsdienst (KMBD) am Donnerstag in Zeithain an. Zu sehen sein wird die britische Fliegerbombe vom Typ „MC 500 Pfund“ auf der Blaulichtmeile unweit des Landtags, wo der KMBD einen Informationsstand betreiben will.

Der Tag der Entschärfung

Evakuierung nach Blindgänger-Fund

Zurzeit befinden sich die Reste der Bombe, die bei der Entschärfung teilweise detoniert war, in der Kampfmittelzerlegeeinrichtung Zeithain. Eine Gefahr geht von ihr nicht mehr aus, der gesamte Sprengstoff wurde bereits vernichtet. Normalerweise werden die Reste dann verwertet. „In den Schrott geht die aber bestimmt nicht. Wir haben schon mehrere Anfragen für Ausstellungen bekommen“, so Sprengmeister Holger Klemig. (SZ/ste)