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Mittwoch, 18.04.2018 Judo

Döbelner holen kompletten Medaillensatz

Bei der Sachsenmeisterschaft U13 haben sieben DSC-Judoka sechsmal Edelmetall gewonnen.

Freuten sich über ein super Abschneiden bei den Sachsenmeisterschaften der U13: Die Judoka des Döbelner SC.
Freuten sich über ein super Abschneiden bei den Sachsenmeisterschaften der U13: Die Judoka des Döbelner SC.

© privat

Döbeln. Die Judoka der Jahrgänge 2006/2007 des Döbelner SC haben ihren Wettkampfhöhepunkt des Jahres hinter sich. Bei den Sachsenmeisterschaften in Adorf/Vogtland, der höchsten Meisterschaft dieser Jahrgänge, schnitten die Kämpferinnen und Kämpfer aus Mittelsachsen hervorragend ab. Im Feld der 159 Teilnehmer gewannen die sieben Muldenstädter sechs Medaillen.

Anna Lorenz (-44 kg) legte nach verschlafenem ersten Kampf in der Hoffnungsrunde eine starke Siegesserie hin. Sie steigerte sich von Kampf zu Kampf und wurde letztendlich mit der Bronzemedaille belohnt. Helene Dettmer (-36 kg) sah sich weit erfahreneren Gegnerinnen gegenüber. Trotz starker Leistung reichte es in der mit zwölf Sportlerinnen stark besetzten Gewichtsklasse nicht zu einer Medaille. Matilde Adam (+57 kg) erkämpfte sich in der mit fünf Sportlerinnen besetzten Gewichtsklasse durch zwei Siege bei zwei Niederlagen den dritten Platz. Chantal Abel (-57 kg) zeigte nach langer Verletzungspause großen Kampfeswillen und löste die dritte Döbelner Bronzemedaille des Tages.

David Kutsch (-31 kg) zog mit starken Kämpfen ins Finale ein. Der Kampf um den Titel hatte an Dramatik alles zu bieten. Letztendlich gewann der Döbelner Silber und verlor keinesfalls Gold. Angesichts der Strapazen ein tolles Ergebnis. Emely Frank startete in der mit acht Kämpferinnen besetzten Gewichtsklasse -40 kg. In ihrer Auftaktbegegnung unterlag sie nach ordentlichem Kampf der späteren Sachsenmeisterin. Nach dieser Niederlage konnte Emely nun nur noch über die Hoffnungsrunde die Medaillenränge erreichen, was ihr mit Bronze gelang. Für Fliegengewichtlerin Josephin Teuchert (-27 kg) fanden sich an diesem Tag keine Gegnerinnen in der gleichen Gewichtsklasse. Somit war sie automatisch Sachsenmeisterin. Sie verdiente sich ihren Titel durch zwei gewonnene Freundschaftskämpfe gegen die beiden Bronzemedaillengewinnerinnen der nächsthöheren Gewichtsklasse (-30 kg). Geschickt wich sie immer wieder den Attacken der verzweifelten angreifenden Gegnerinnen aus und kam kurz vor Kampfende zu den entscheidenden Punkten. (DA/jt/kt)

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