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Freitag, 13.07.2018 Handball – Bezirksliga Frauen

Döbelner Erfolgswelle

Die HSG Neudorf/Döbeln II hat den Meistertitel geholt. Auch im Pokal führt kein Weg an der Mannschaft vorbei.

Von Frank Korn und Harald Grotzke

Katrin Minnich (am Ball) war in der abgelaufenen Saison die beste Werferin im Team der HSG Neudorf/Döbeln II. Sie erzielte 114 Tore.
Katrin Minnich (am Ball) war in der abgelaufenen Saison die beste Werferin im Team der HSG Neudorf/Döbeln II. Sie erzielte 114 Tore.

© Dietmar Thomas

Die HSG Neudorf/Döbeln II (1./22:6) konnte nach dem Vizerang im Vorjahr noch einen draufsetzen und vor der durchaus gleichwertigen Konkurrenz SG Rückmarsdorf/Löbnitz (2./22:6) und SG Motor Gohlis Nord Leipzig (3./20:8) den Meistertitel sichern. Ein mehr geworfenes Tor im Vergleich mit dem punktgleichen Tabellenzweiten SG Rückmarsdorf/Löbnitz war letztendlich ausschlaggebend. Als vierter in der Vorrundenstaffel A legte die HSG in der Meisterrunde eine Steigerung hin und konnte mit konstant guten spielerischen Auftritten den Titel sichern. Zur mehr als erfolgreichen Saisonbilanz gehört für die Mannschaft um das Trainerteam Dietmar Sperling, Tobias Rudolph und Thomas Kunze auch noch die Titelverteidigung im Leipziger Bezirkspokal.

Der NHV Concordia Delitzsch (4./19:9) mischte auch vorn mit, eine echte Gefahr für das Spitzentrio konnte die Mannschaft trotz guter Spiele aber nicht sein. Alle vier wurden auch ihrer vor Beginn der Meisterrunde prophezeiten Favoritenrolle gerecht. Aufstiegsambitionen hat keine der auf Platz eins bis drei dafür berechtigten Mannschaften, sodass sie sich in der nächsten Saison wieder begegnen. Dann wird es durch die drei Absteiger aus der Verbandsliga SG Lok Wurzen, SC DHfK Leipzig und HSG Rückmarsdorf II sicher wieder schwerer, so erfolgreich abzuschneiden.

SC DHfK Leipzig II (5./13:15), BSC Victoria Naunhof (6./9:19), TSV 1893 Leipzig-Wahren (7./7:21) und Bornaer HV 09 (8./0:28) konnten spielerisch mit den vor ihnen Platzierten nicht mithalten, können aber die Qualifikation für die Meisterrunde schon als großen Erfolg verbuchen. Dabei überrascht jedoch das Abschneiden der Naunhoferinnen, denn als Sieger der Vorrundenstaffel A waren sie doch weiter vorn erwartet worden. Der Start in die Meisterrunde war mit 5:1 Punkten auch sehr gut, aber danach ging nicht mehr viel.

Das neue Spieljahr wird wieder getrennt als Bezirksliga und Bezirksklasse als Doppelrunde mit jeweils zwölf Mannschaften gespielt. Die schon genannten drei Verbandsligaabsteiger und sieben neu für den Spielbetrieb gemeldete Mannschaften machen diese erfreuliche Entwicklung im Frauenbereich möglich.

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