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Donnerstag, 26.07.2018

Dieser Test wurmt

Von Alexander Hiller

In den Vorbereitungsphasen auf die kommende Saison darf auch noch mal etwas danebengehen. Dafür sind diese Perioden schließlich da. Den Handballern des HC Elbflorenz ist beim Testspiel am Dienstagabend bei Zweitliga-Absteiger ThSV Eisenach tatsächlich nicht viel geglückt.

Die Dresdner mussten sich den Thüringern mit 22:24 geschlagen geben. Für diesen Zeitpunkt der Saison beileibe kein Weltuntergang, ärgerlich für Trainer Christian Pöhler aber allemal. „Die erste Halbzeit war enorm fehlerbehaftet. Das lässt sich natürlich mit der derzeit hohen Belastung erklären, entschuldigt den Vortrag allerdings nicht“, monierte der 37-Jährige. Am Vormittag ließ er das Zweitliga-Team noch eine Athletikeinheit in Dresden absolvieren, die Anreise nach Thüringen wird auch ein paar Körner gekostet haben. Zumindest spielte seine Mannschaft im ersten Durchgang so. 22 Fehler leisteten sich die Dresdner. Viel zu viel für einen ambitionierten Zweitligisten. „Da können wir uns noch bei Mario Huhnstock bedanken, dass er uns mit teilweise spektakulären Paraden im Spiel gehalten hat“, sagt Pöhler.

Die Anzahl der Fehler summierte sich bis zum Abpfiff auf 32. „Es gab Spieler, die sehr weit weg von ihrer Normalform waren“, urteilt der Trainer. Die Niederlage wurmt, wenngleich der Dresdner Übungsleiter dem spielstarken Widerpart nicht den Status eines unterklassigen Drittligisten zugesteht. „Die Mannschaft von Eisenach ist bis auf eine Ausnahme so zusammengeblieben und deshalb von der Spielstärke her sicher eher Zweit- als Drittligist“, sagt Pöhler. Das Gute an solchen Vorbereitungsphasen ist, dass die Halbwertzeiten von Spielanalysen noch kürzer sind als in der ohnehin schon schnelllebigen Saison. Am Mittwoch bestritten die Sachsen bereits das nächste Testspiel. Gegen Erstligist Melsungen verloren die Dresdner nach einer 18:16-Halbzeitführung noch 27:33.