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Montag, 22.10.2018

Die ersten Drei setzen sich weiter ab

Der Rauschwalder Martin Wieczorek schießt hier das 2:0, Schleifes Torwart Benjamin Knox kommt zu spät.Foto: H.-E. Friedrich
Der Rauschwalder Martin Wieczorek schießt hier das 2:0, Schleifes Torwart Benjamin Knox kommt zu spät. Foto: H.-E. Friedrich

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Eine Dreiteilung der Tabelle in der Kreisoberliga zeichnet sich immer mehr ab: Vorn kämpfen der SV Neueibau, der GFC Rauschwalde und der VfB Zittau um den Titel. Alle drei Teams haben auch am Wochenende gewonnen, wobei sich die Zittauer den Platz im Top-Trio durch den Erfolg über Holtendorf erst erkämpft haben. Es folgt ein breites Mittelfeld. Von Platz vier (Rietschen) bis 14 (Großschweidnitz-Löbau) sind es gerade einmal sieben Punkte. Nur die beiden Tabellenletzten Olbersdorf und bad Muskau, die auch an diesem Wochenende klar verloren haben, haben schon deutlich an Boden verloren.

Rauschwalde braucht viele Chancen

Der GFC Rauschwalde hat sein Heimspiel gegen die Gäste aus Schleife mit 4:2 gewonnen. Die Gastgeber übernahmen sofort nach dem Anpfiff die Initiative und bestürmten das Gästetor. Auffallend waren dabei die Schnelligkeitsvorteile der Rauschwalder Angreifer. Martin Fettke stürmte auf der rechten Seite allen davon und flankte zu Björn Nitsche, dessen Schuss aus Nahdistanz aber von Benjamin Knox im Gästetor mit tollem Reflex pariert wurde (5.). Ein kurioser Treffer brachte den GFC in Führung. Fettke setzte den Ball aus der Drehung an den linken Innenpfosten, von dort prallte das Leder an die rechte Torbegrenzung und schließlich ins Netz. Während sich Keeper Knox noch über diesen Treffer ärgerte, legte Martin Wieczorek drei Minuten später nach kurzem Sturmlauf einen weiteren Treffer der Marke „unhaltbar“ nach (20.). Alexander Hensolt zwang Torwart Knox danach mit einem 30-Meter-Distanzschuss zu einer spektakulären Parade (23.) und Wieczorek schoß unter Bedrängnis über das Gebälk (26.). Auf der Gegenseite versuchte sich Lars Briesemann mit einem Fallrückzieher, der aber den GFC-Kasten verfehlte (33.) und traf Sekunden später nur an den rechten Pfosten. Nach einem weiteren Distanzschuss von Hensolt, den Lok-Keeper Knox über den Balken lenkte (38.), fiel im Gegenzug der überraschende Anschlusstreffer. Vincent Schuster überlief die GFC-Abwehr auf der linken Seite und flankte in den Rauschwalder Strafraum, wo Briesemann das Leder nur noch über die Linie zu drücken brauchte (40.).

Die zweite Halbzeit begann mit einer Druckphase der Gäste aus Schleife, danach traf Wieczorek mit schönem Kopfball ins Lok-Tor (55.), aber Abseits. In der 72. Minute fiel der dritte GFC-Treffer. Nach Eingabe von Fettke war der eingewechselte Maximilian Köppe zur Stelle, der den Ball mit der Hacke ins Tor lenkte. Fettke und im zweiten Versuch Daniel Markus hatten nach Zuspiel von Christian Rolle die Chance zu einem weiteren Rauschwalder Treffer (86.), eine Minute später strich ein Fernschuss von Köppe knapp am Lok-Gehäuse vorbei (87.). Als Schiedsrichterin Gundel die Nachspielzeit anzeigte und Briesemann der erneute Anschlusstreffer gelang (90.+1), schien es für die Gastgeber noch einmal brenzlig zu werden, aber im Gegenzug spitzelte Köppe den Ball mit der Fußspitze an Torwart Knox vorbei zum 4:2-Endstand ins Netz der Gäste. (cr)

Holtendorf verliert in Unterzahl

Das Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn Zittau und Holtendorf entschied der gastgebende VfB in Hälfte zwei mit 2:0 völlig verdient für sich. Nachdem Neumann mit der ersten Chance das Tor knapp verfehlt hatte (1.), neutralisieren sich beide Teams. Dann verfehlte Rocco Klug nach feinem Zuspiel von Tobias Makosch das Zittauer Tor nur ganz knapp (20.). Zittau übernahm dann aber das Kommando. Ein direkter Freistoß von Oliver Richter klatschte gegen den Pfosten, den Abpraller setzte Amine Raissi über den Querbalken (23.). Eine Chance für Lukasz Pastuszko nach Kopfballvorlage von Tille entschärfte Oliver Haase im Tor der Holtendorfer mit guter Reaktion (28.). Der Holtendorfer Makosch sah dann nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte (39.). Für Schiri Glöckner konnte es in dieser Situation keine andere Entscheidung geben. Die zweite Halbzeit begann eher verhalten. Richter jagte einen Freistoß übers Tor (57.). Die Gäste konzentrierten sich in Unterzahl auf die Defensive. Der Treffer zum 1:0 gelang dann Pastuszko mit einem Seitfallzieher nach Kopfballvorlage Jakub Figielek (70.). In den den letzten Minuten versuchte der HSV jetzt etwas mehr. Keeper Nino Scharfen im Zittauer Kasten musste aber nicht mehr eingreifen. In der Nachspielzeit fiel dann das überfällige 2:0 durch Enrico Neumann(90.+2.) mit einem wuchtigem Kopfball. (uss)

Wichtiger Sieg für Friedersdorf

Der LSV Friedersdorf hat im Heimspiel gegen den SV Gebelzig nach großem Kampf und am Ende auch etwas Glück mit einem 3:2 drei hochwichtige Punkte geholt. Allerdings zu einem hohen Preis, denn in der Nachspielzeit verletzte sich Torjäger Felix Bernsdorf im Zweikampf mit Stefan Zabel noch am Knie und musste vom Platz getragen werden.

Die Friedersdorfer führten nach Zuspiel von Jochen Heiber durch einen Treffer von Dominik Schubert nach einer reichlichen Viertelstunde mit 1:0. Nach Flanke von Jakub Ozimkowski erhöhte Schubert mit platziertem Kopfball auf 2:0. Ein Pressschlag von Felix Bernsdorf mit einem Gebelziger Verteidiger führte wenige Sekunden später gar zum 3:0, und das Spiel schien vorentschieden. Aber nach einer Schaltpause in der Friedersdorfer Abwehr war der Gebelziger Torjäger Kevin Robert zur Stelle und überlistete Patrick Maywald im Tor der Gastgeber mit einem Heber (23.). Nach 32 Minuten sorgte Zabel mit einem fulminanten Distanzschuss von der Strafraumgrenze für den Anschlusstreffer gesorgt (32.). .). Richard Vollrath hätte durchaus noch vor der Pause für den Ausgleich sorgen können, aber sein Freistoß ging am LSV-Tor vorbei. In der zweiten Halbzeit verschoben sich die Spielanteile zugunsten der Gäste, aber es blieb beim 3:2. Fünf Minuten vor Schluss musste der Friedersdorfer Torwart eine Glanztat zeigen, als Kevin Robert nach Flanke von Baruch Soldan plötzlich frei zum Kopfball kam. (cr)