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Montag, 25.06.2018

Der VfB Zittau holt den Kreispokal

Von Reginald Lassahn

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Philipp Domko ist der neue Trainer der Sachsenliga-Handballer von Koweg Görlitz. In der zweiten Halbzeit des Fußball-Pokals wurde er von Stahl Rietschen als Mittelstürmer eingewechselt. Eine Wendung konnte er dem Spiel nicht mehr geben.
Philipp Domko ist der neue Trainer der Sachsenliga-Handballer von Koweg Görlitz. In der zweiten Halbzeit des Fußball-Pokals wurde er von Stahl Rietschen als Mittelstürmer eingewechselt. Eine Wendung konnte er dem Spiel nicht mehr geben.

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Hier feiert der Kreispokalsieger 2018: Der VfB Zittau machte es im Endspiel gegen Rietschen am Schluss aber selbst noch einmal spannend.Fotos: H.-E. Friedrich (2)
Hier feiert der Kreispokalsieger 2018: Der VfB Zittau machte es im Endspiel gegen Rietschen am Schluss aber selbst noch einmal spannend.Fotos: H.-E. Friedrich (2)

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

Vor 300 Zuschauern setzte sich der Kreisoberliga-Vizemeister VfB Zittau in einem abwechslungsreichen und guten Endspiel gegen den SV Stahl Rietschen-See durch und sicherte sich zum zweiten Mal nach 2015 den begehrten Kreispokal des Fußballverbands Oberlausitz (FVO). Dabei machte der VfB die Partie am Ende noch einmal selbst ungewollt spannend. Nach deutlicher 3:1-Führung und zahlreichen vergebenen klaren Torchancen machten die Zittauer den Gegner durch ein Eigentor wieder stark. Das Spiel stand zehn Minuten vor Schluss noch einmal auf der Kippe.

Eineinhalb Stunden zuvor waren nach der Begrüßung durch den FVO-Präsidenten Reginald Lassahn und Landrat Bernd Lange beide Mannschaften zunächst für ihren zweiten beziehungsweise dritten Platz in der Meisterschaft geehrt worden. Der VfB Zittau erhielt zudem den Pokal als fairste Mannschaft der abgelaufenen Saison.

Mit dem Anpfiff ergriff der VfB sofort die Initiative, hatte aber nur eine Torchance durch einen knapp neben das Tor gehenden Kopfball von Enrico Neumann. Den ersten Treffer erzielten überraschend die Rietschener. Nach einer Ecke und einem ziemlichen Durcheinander im Zittauer Strafraum brachte Eric Hennig sein Team in Führung (23.). Weitere Chancen führten nicht zum Ausbau der Führung. So klärte VfB-Keeper Moritz Keller in höchster Not vor Daniel Czorny (29.). Die Zittauer fingen sich wieder und kamen durch Amine Raissi nach einem Zuspiel von Marco Trost zum Ausgleich. Noch vor der Pause gelang dem VfB nach einem schönen Durchspiel von Mirko Albert, welches Marco Trost abschloss, die Führung. Zwei Minuten später pfiff Schiedsrichter Amir Dilmaghani zur Pause.

Mit Beginn der zweiten Hälfte drängte Rietschen auf den Ausgleich, hatte auch Möglichkeiten nach mehreren Ecken, traf aber das Tor nicht. Ein Freistoß von Ullrich segelte durch den gesamten Strafraum, ohne dass einer seiner Mitspieler entscheidend eingreifen konnte. Die Zittauer befreiten sich, und Enrico Neumann brachte am Ende einer guten Kombination den Ball über die Linie (52.). Danach sündigten sie mit ihren Chancen. Maximilian Tille (76.), Philipp Bergmann (78.) und Konstantin Fritsch (79.) vergaben fast hundertprozentige Torgelegenheiten. In diese Phase fiel dann der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Philipp Bergmann, wobei Torwart Moritz Keller dabei auch nicht gut aussah.

Danach hätten die Rietschener sogar noch den Ausgleich schaffen können, doch die Zittauer verteidigten den Vorsprung auch über eine vierminütige Nachspielzeit und fielen sich nach dem Abpfiff jubelnd in die Arme. Den Pokal, die Medaillen und einen Bier-Gutschein der Eibauer Privatbrauerei übergaben die Rothenburger Bürgermeisterin Heike Böhm, Präsident Reginald Lassahn und der Vorsitzende des Spielausschusses Heinz-Jörg Tappert.

Ein Dank der Mannschaften und des Fußballverbandes ging auch an die Organisatoren des 1. Rothenburger SV, die ein hervorragendes Umfeld für dieses Pokalendspiel geschaffen hatten. (mit uss)