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Das sagen Bischofswerdaer Händler

Madlen Schwarz, Madlens Nähkästchen:  Bischofswerda ist ein schwieriger Standort, das haben mir vorher alle gesagt. Ich habe den Raum an der Bautzener Straße recht spontan übernommen. Nun bin ich seit einem halben Jahr hier – und es war definitiv die richtige Entscheidung. Die Stimmung auf der Straße ist gut, es kommt, im Gegensatz zu meinen vorherigen Standorten, auch Laufkundschaft vorbei. Nachmittags ist es oft so voll, dass ich gar nicht zum Nähen komme. Deshalb habe ich montags geschlossen, um zu nähen. Ich biete auch Nähkurse an und fertige beispielsweise Mützen, Loops oder Pumphosen auf Kundenwunsch individuell an. Beliebt sind die Nähmaschinenreparatur und das gemeinsame Zuckertüten-Nähen zum Schulanfang. Vielleicht gäbe es in Bautzen mehr Kundschaft – aber da gibt es schon ähnliche Läden.
Madlen Schwarz, Madlens Nähkästchen: Bischofswerda ist ein schwieriger Standort, das haben mir vorher alle gesagt. Ich habe den Raum an der Bautzener Straße recht spontan übernommen. Nun bin ich seit einem halben Jahr hier – und es war definitiv die richtige Entscheidung. Die Stimmung auf der Straße ist gut, es kommt, im Gegensatz zu meinen vorherigen Standorten, auch Laufkundschaft vorbei. Nachmittags ist es oft so voll, dass ich gar nicht zum Nähen komme. Deshalb habe ich montags geschlossen, um zu nähen. Ich biete auch Nähkurse an und fertige beispielsweise Mützen, Loops oder Pumphosen auf Kundenwunsch individuell an. Beliebt sind die Nähmaschinenreparatur und das gemeinsame Zuckertüten-Nähen zum Schulanfang. Vielleicht gäbe es in Bautzen mehr Kundschaft – aber da gibt es schon ähnliche Läden.

@ Steffen Unger

Günther Francke, Wein- und Spirituosenhändler: Wenn mich ein junger Mensch fragen würde, ob er in Bischofswerda ein Geschäft eröffnen sollte, ich würde ihm sagen: Machen, probieren! Unser Geschäft besteht seit 222 Jahren. Ich habe es 1959 von meinem Vater übernommen. Solange ich gesund bin und Spaß an der Arbeit habe, mache ich weiter. Natürlich muss man sich auf veränderte Wünsche einstellen. Nur eine „nackte“ Flasche kauft heute kaum noch einer. Wir verpacken sie nett als Geschenk. Da bin ich froh, dass ich eine gelernte Floristin in meinem Geschäft habe. Man muss sich drehen als Händler. Allein unser Whisky-Sortiment besteht aus über 40 Sorten. Was nicht am Lager ist, hole ich ran, wenn Kunden fragen. Guter Service spricht sich rum. Die meisten meiner Kunden kommen gezielt, sogar aus Bautzen, Löbau, Neustadt und Sebnitz.
Günther Francke, Wein- und Spirituosenhändler: Wenn mich ein junger Mensch fragen würde, ob er in Bischofswerda ein Geschäft eröffnen sollte, ich würde ihm sagen: Machen, probieren! Unser Geschäft besteht seit 222 Jahren. Ich habe es 1959 von meinem Vater übernommen. Solange ich gesund bin und Spaß an der Arbeit habe, mache ich weiter. Natürlich muss man sich auf veränderte Wünsche einstellen. Nur eine „nackte“ Flasche kauft heute kaum noch einer. Wir verpacken sie nett als Geschenk. Da bin ich froh, dass ich eine gelernte Floristin in meinem Geschäft habe. Man muss sich drehen als Händler. Allein unser Whisky-Sortiment besteht aus über 40 Sorten. Was nicht am Lager ist, hole ich ran, wenn Kunden fragen. Guter Service spricht sich rum. Die meisten meiner Kunden kommen gezielt, sogar aus Bautzen, Löbau, Neustadt und Sebnitz.

@ Steffen Unger

Sandra Schölzel, Blumen & mehr:  In meinem Geschäft ist mir Authentizität sehr wichtig. Der Vintage-Stil, helle Farbtöne, natürliche Materialien, nordisch angehauchte Dekoartikel – alles, was ich verkaufe, gefällt mir. Das bin ich. Zu Beginn wollte ich eigentlich gar keinen Laden haben, sondern nur eine Werkstatt für Hochzeitsfloristik. Doch viele Leute waren neugierig und schauten vorbei. So entstand dann doch ein Geschäft. Zu vielen Kunden habe ich seitdem eine persönliche Beziehung aufgebaut. Oft kommt jemand herein, um sich zu erkundigen, wie es mir geht. Das ist doch toll! Auch die Beziehung zu den anderen Ladeninhabern hier auf der Bautzener Straße ist gut. Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern entwickeln Ideen zusammen. Trotzdem wünsche ich mir noch mehr individuelle Geschäfte in der Stadt.
Sandra Schölzel, Blumen & mehr: In meinem Geschäft ist mir Authentizität sehr wichtig. Der Vintage-Stil, helle Farbtöne, natürliche Materialien, nordisch angehauchte Dekoartikel – alles, was ich verkaufe, gefällt mir. Das bin ich. Zu Beginn wollte ich eigentlich gar keinen Laden haben, sondern nur eine Werkstatt für Hochzeitsfloristik. Doch viele Leute waren neugierig und schauten vorbei. So entstand dann doch ein Geschäft. Zu vielen Kunden habe ich seitdem eine persönliche Beziehung aufgebaut. Oft kommt jemand herein, um sich zu erkundigen, wie es mir geht. Das ist doch toll! Auch die Beziehung zu den anderen Ladeninhabern hier auf der Bautzener Straße ist gut. Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern entwickeln Ideen zusammen. Trotzdem wünsche ich mir noch mehr individuelle Geschäfte in der Stadt.

@ Steffen Unger