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Montag, 16.07.2018

Das Handball-Highlight des Jahres rückt näher

Der HC Elbflorenz war im Mai 2017 bereits in Hoyerswerda, gewann gegen den LHV als frischgebackener Zweitliga-Aufsteiger 39:20. In der Abwehr gingen die Gäste kompromisslos zur Sache. Hier versucht sind LHV-Mann Nils Nitzsche durchzusetzen. Gegen Dresden spielt der LHV zunächst auch am Sonntag. Foto: Gernot Menzel
Der HC Elbflorenz war im Mai 2017 bereits in Hoyerswerda, gewann gegen den LHV als frischgebackener Zweitliga-Aufsteiger 39:20. In der Abwehr gingen die Gäste kompromisslos zur Sache. Hier versucht sind LHV-Mann Nils Nitzsche durchzusetzen. Gegen Dresden spielt der LHV zunächst auch am Sonntag. Foto: Gernot Menzel

© HY-photo Gernot Menzel

Am Sonntag erlebt Hoyerswerda Handball der Extraklasse. Beim Sachsen-Cup werden die Teams vom SC DHfK Leipzig (1. Bundesliga), HC Elbflorenz Dresden (2. Bundesliga), Dessau-Roßlauer HV (2. Bundesliga) und dem LHV Hoyerswerda (Sachsenliga) in den sportlichen Vergleich antreten. Die Zuschauer dürfen sich auf hochkarätigen Handball freuen.

SC DHfK Leipzig: Bundesligist mit einigen Nationalspielern im Kader

Als Top-Mannschaft können die Hoyerswerdaer das Team des SC DHfK Leipzig begrüßen. Die Messestädter haben dabei einen imposanten Aufstieg im Handball hin- gelegt und spielen seit der Saison 2015/16 in der 1. Bundesliga. Trainer der Mannschaft ist der ehemalige Frauen-Bundestrainer Michael Biegler. Als Co-Trainer steht ihm mit André Haber ein Leipziger Urgestein zur Seite, der selbst als Jugendnationaltrainer beim Deutschen Handball-Bund aktiv ist. Eine Reihe von Nationalspielern befindet sich im SC-Kader: Maximilian Janke, Niclas Pieczkowski, Philipp Weber (alle Deutschland), Raul Santos (Österreich), Maciej Gebala (Polen).

Der LHV pflegt mit dem SC DHfK schon über viele Jahre eine gute Zusammenarbeit, vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Auf Landes-Handballverbands- und Auswahlebene arbeiten die Trainer dabei sehr kollegial zusammen.

Dessau-Roßlauer HV: Ex-Hoyerswerdaer ist Kapitän beim Zweitligisten

Die Dessauer verbindet man in Hoyerswerda vor allem mit einem Namen: Florian Pfeiffer. Der Kapitän des Zweitbundesligisten durchlief die ganze Nachwuchsausbildung beim LHV und spielte auch schon mit 17 Jahren in der 1. Männermannschaft hier in Hoyerswerda. Zum Studium zog es ihn nach Leipzig, wo er über die SG LVB Leipzig bei den Dessauern landete. 2016 gelang hier der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo sich das Team seitdem halten konnte. Dabei werden vor allem junge Talente vom Trainer-Urgestein Uwe Jungandreas geformt. Die neue Saison wird dabei für alle Zweitligisten eine ganz schwere, da es durch eine Strukturänderung fünf Absteiger geben wird, wozu die Dessauer hoffentlich nicht zählen werden.

HC Elbflorenz Dresden: Imposanter Aufstieg in der Landeshauptstadt

Verbindet man die Dessauer mit Florian Pfeiffer, so ist es bei den Landeshauptstädtern kein Spieler, sondern Präsident und Mäzen Uwe Saegeling. Der Unternehmer hat in Dresden einen Handballverein aufgebaut, wie es ihn dort noch nie gab. Das gipfelte im Bau der imposanten Ballsport-Arena, einer multifunktionalen Sportarena, die den Sportlern beste Bedingungen bietet. In der letzten Saison spielte die Mannschaft erstmalig in der 2. Handball- Bundesliga und es gelang souverän der Klassenerhalt. Durch die finanziell guten Bedingungen zieht es auch einige Spieler in die Stadt an der Elbe. Die 2. Bundesliga soll nach dem Willen des Machers noch nicht die Endstation sein.

Handball, Talkrunde, Kinderangebote – das wird am Sonntag geboten:

Los geht das Handball-Spektakel in der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums „Konrad Zuse“ (Kollwitzstraße 5) um 10 Uhr. Im ersten Spiel trifft dabei der Gastgeber vom LHV auf den HC Elbflorenz Dresden. Um 12 Uhr folgt dann das Spiel vom SC DHfK Leipzig und dem Dessau-Roßlauer HV. Im Anschluss gibt es eine kleine Mittagspause, bei der es aber keinem langweilig werden dürfte. Denn die Gastgeber haben sich einiges einfallen lassen. Für die Kinder warten eine Hüpfburg und eine Riesenrutsche sowie ein Fußball-Dartspiel, die Älteren kommen bei Gegrilltem und einer Talkrunde mit allen Trainern auf ihre Kosten.

Um 15 Uhr folgt dann das Spiel der Verlierer der ersten beiden Begegnungen, bevor um 17 Uhr dann das Finale steigt. Natürlich stehen alle Spieler am Tag auch zu Autogrammwünschen bereit. Wann gibt es schon mal die Möglichkeit, den Bundesliga- Profis so nahe zu sein?

Eintritt: Der Kartenvorverkauf läuft über mehrere Stellen.

Karten (10 Euro) gibt es im Vorverkauf in der LHV-Geschäftsstelle (Niederkirchnerstraße), im Sport-Eck im Treff-8 Center (gegenüber Klinikum), dem Druckhaus Scholz (Pforzheimer Platz), sowie bei der Bäckerei Ermer (Alte Berliner Straße). (LHV)

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