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Mittwoch, 08.08.2018

Das Eis zum Festival

Am Sonnabend startet der 26. Jahrgang des renommierten Moritzburg-Festivals. Genuss gibt es dabei nicht nur für die Ohren.

Die kühl-fruchtige Leckerei mit dem Moritzburg-Festival-Logo wurde eigens für das Musikereignis kreiert.
Die kühl-fruchtige Leckerei mit dem Moritzburg-Festival-Logo wurde eigens für das Musikereignis kreiert.

© Norbert Millauer

Moritzburg. Der Zeitpunkt für die Premiere hätte nicht treffender gewählt sein können: Denn was passt besser zu diesem Hitze-Sommer als ein kühles Eis? Beim am Sonnabend startenden Moritzburg-Festival gibt es erstmals in dessen 26-jähriger Geschichte eine eigens dafür kreierte erfrischende Leckerei. Ein Joghurt-Milcheis mit Granatapfel. Ausgedacht und hergestellt von der Dresdner Traditionsmanufaktur Neumanns Eis.

Wie deren Mitarbeiter Sebastin Beissert der SZ sagte, hatten die Eisprofis und die Festival-Organisatoren bereits im Vorjahr über die Idee eines speziellen Festival-Eises gesprochen. Konkret wurde es nun in diesem Jahr. „Wir hatten ein paar Ideen auf Lager und haben schließlich die jetzige Kreation vorgeschlagen“, so Sebastin Beissert. Und warum gerade Granatapfel? „Das ist eine sehr schmackhafte Frucht, die sich aber schwierig essen lässt.“ Und ein Joghurt- Milcheis sei im Sommer einfach noch etwas frischer. Bei den Festival-Machern stieß die Granatapfel-Idee auf große Zustimmung. Schließlich war die Frucht das Obst der Barockzeit, das auch als Liebesfrucht bezeichnet wurde. Und die Festival-Geschichte ist schließlich eng mit dem Moritzburger Barockschloss verbunden. Auch in diesem Jahr finden in dem festlichen Speisesaal wieder mehrere Konzerte mit hochkarätigen Musikern statt.

In der zweiten Hälfte des bis zum 25. August dauernden Festivals dürfen sich die Besucher auf den „Rising Star“ Abigél Králik freuen, die ihr erstes Konzert als Festival-Künstlerin am 21. August spielen wird. Als Konzertmeisterin des Festival-Orchesters war sie im Vorjahr kurzfristig für die erkrankte Arabella Steinbacher eingesprungen. „Mit makelloser Intonation und mitreißender Leidenschaft“, so die SZ, begeisterte sie Publikum und Presse gleichermaßen. Daraufhin wurde sie dieses Jahr als Solistin eingeladen. Die 20-jährige Geigerin amerikanisch-ungarischer Abstammung hat das Talent und den Ehrgeiz, in die Fußstapfen ihrer Vorgänger Noah Bendix-Balgley und Nikki Chooi zu treten. Deren international erfolgreiche Karrieren ging ebenfalls die Position des Konzertmeisters beim Moritzburg-Festival-Orchester voraus.

Das Festival-Eis können übrigens nicht nur die Besucher der 18 Kammermusikkonzerte in der malerischen Umgebung Moritzburgs genießen. Zu haben ist es unter anderem auch bei Neumanns Eisterrasse auf dem Schlossparkplatz.