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Freitag, 24.08.2018

Das eine Gold fehlt noch

Weltmeister bei den Masters-Wasserspringern ist er schon, mehrfach sogar. Nun will der Pirnaer Erik Seibt aber endlich auch mal Europameister werden. Bei den am Montag beginnenden siebentägigen Titelkämpfen der Seniorensportler im slowenischen Jesenice will der 45-Jährige vom Dresdner SC die Goldmedaille holen.

„Das primäre Ziel ist, so gut wie möglich zu springen, allerdings würde ich mich über den noch fehlenden EM-Titel doch sehr freuen“, sagt der Pirnaer. Bei der vergangenen EM 2016 in London musste sich Seibt mit Silber vom Turm begnügen. Besser war damals nur sein langjähriger Synchronpartner, der Dresdner Alexander Gorski, mit dem er zweimal im Duo aus zehn Meter Höhe Weltmeister wurde.

In Slowenien kann Gorski indes nicht starten. Nach einer Verletzung konnte er zuletzt noch immer nicht kopfabwärts tauchen. „Dieses Jahr ist für uns lediglich ein Überbrückungsjahr zur WM 2019 in China, sodass die Gesundheit an allererster Stelle steht und wir beide dann hoffentlich wieder zusammen als Synchronpaar, aber auch gegeneinander springen können“, sagt Seibt. Er selbst sei nicht mehr verletzt. „Die Wade ist komplett auskuriert, von daher gibt es keine Ausreden“, sagt er und schmunzelt. (skl)