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Freitag, 14.09.2018

Darts-Elite kommt nach Riesa

Vier Tage lang treten Profis aus Australien und Europa gegeneinander an. Der Veranstalter rechnet mit mehr als 9 000 Besuchern.

Von Stefan Lehmann

Deutscher Shootingstar: Schon 2015 trat Max Hopp (r.) in Riesa an.o:
Deutscher Shootingstar: Schon 2015 trat Max Hopp (r.) in Riesa an.o:

© SZ-Archiv/Sebastian Schultz

Riesa. Die International Darts Open ist zurück. Zum vierten Mal treten ab Freitag, 14. September, internationale Profis in der Sachsenarena gegeneinander an. Für die Spieler geht es um ein Preisgeld von 135 000 Pfund, umgerechnet etwas mehr als 150 000 Euro. Insgesamt 48 Teilnehmer zählt der Wettbewerb, sie kommen unter anderem aus Australien, Nordirland, England, Belgien und den Niederlanden. Schon am Donnerstag fanden in der Sachsenarena die ersten Qualifikationen statt.

„Max Hopp ist dabei als erster Deutscher in einem Turnier auf deutschem Boden gesetzt“, erklärt PDC-Sprecher Niclas Junker. Hopp hatte kürzlich erstmals ein Dartsturnier dieses Formats gewinnen können. Ob er das in Riesa wiederholen kann? Eine Prognose abzugeben, sei schwer, sagt Junker. Aber das sei eben das Tolle an Darts: „Jeder kann jeden schlagen. Das ist nicht wie im Fußball, wo immer der FC Bayern gewinnt.“ Erst jüngst habe Michael van Gerwen völlig überraschend in Maastricht verloren. „Er war zuvor viele Jahre in seiner Heimat ungeschlagen.“

Auf eine Überraschung hofft der Veranstalter auch, was die Besucherzahlen angeht. Nachdem Riesa 2016 noch den deutschen Zuschauerrekord brach, wurde der Sportstadt diese Bestmarke vergangenes Jahr von Göttingen abgejagt.

Vielleicht ein neuer Rekord

Vielleicht klappt es ja an diesem Wochenende mit dem neuen Rekord. Dafür müssten an einem der Veranstaltungstage mehr als 3 524 Darts-Fans in die Sachsenarena kommen. Bisher rechnet die PDC mit mehr als 9 000 Besuchern an den drei Veranstaltungstagen. Wenn es einen neuen Rekord gibt, dann wisse man das wahrscheinlich am Sonnabend, sagt Niclas Junker. Erfahrungsgemäß sei dieser Tag stets am besten besucht. „Schließlich geht es bei uns auch am Sonntag sehr lange.“ Wer am nächsten Tag arbeiten muss, schafft das nicht und verfolgt die Duelle der Darts-Profis vielleicht eher auf dem Livestream im Internet, den die PDC anbietet. Ob Rekord oder nicht, zufrieden ist der Veranstalter mit der Sachsenarena ganz offensichtlich. Das zeigt sich nicht nur darin, dass PDC-Sprecher Junker die Fans in Riesa ausdrücklich lobend erwähnt. Sondern auch am Terminplan des Veranstalters: Dort hat die International Darts Open in Riesa schon jetzt einen festen Platz im September 2019.

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