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Dienstag, 19.06.2018

Copitzer Reserve steigt auf

Von Jens Jahn

Die Fußball-Kreisoberliga-Saison 2017/18 ist beendet. Sicher ist, dass der Heidenauer SV als Staffelsieger sein Aufstiegsrecht wahrnimmt und in der kommenden Saison in der Landesklasse Mitte antreten wird. Daran änderte auch die 0:5-Niederlage (0:3) des HSV am Sonntag gegen Motor Freital nichts mehr.

„Wir haben verdient gewonnen, aber Heidenau ist auch ein hochverdienter Aufsteiger“, gab sich Motor-Trainer Michael Seifert diplomatisch. Allerdings könnte es der zunächst letzte Auftritt der Freitaler in der Kreisoberliga gewesen sein. Bei Motor gibt es Überlegungen für einen Rückzug der Mannschaft. „Wir haben wenig Spieler und keinen Nachwuchs“, beschreibt Seifert das Dilemma.

Es ist nicht das einzige Thema, was die Verantwortlichen beschäftigt. Da sich aus der Landesklasse Mitte mit Sebnitz, Frankenberg und Coswig drei Teams zurückziehen und aus der Kreisoberliga Mittelsachsen keine Mannschaft aufsteigen wird, soll der VfL Pirna-Copitz II nachrücken. Aus der Kreisoberliga Meißen gibt es mit der SG Canitz und dem Meißner SV zwei aufstiegswillige Teams, nun soll neben Heidenau auch die Copitzer Reserve das Feld der Landesklasse Mitte auffüllen. VfL-Geschäftsführer Oliver Herber nach einer Beratung am Montag: „Wir haben den Verband informiert, dass wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen. Nach einer herausragenden Saison werden wir der Mannschaft den verdienten Lohn ermöglichen und hoffen, dass sich unsere Talente weiterentwickeln und wir auch anderen Jungs einen guten sportlichen Einstieg in den Männerbereich bieten können.“ Somit hält Stahl Altenberg die Klasse. Bei einem Rückzug von Motor Freital würde auch Stahl Freital II ein weiteres Jahr in der Kreisoberliga dranhängen.