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Donnerstag, 06.09.2018

Copitz will in Runde drei

Von Jürgen Schwarz

Bis 2017 für den VfL Pirna-Copitz am Ball: Maximilian Dietze. Foto: Marko Förster
Bis 2017 für den VfL Pirna-Copitz am Ball: Maximilian Dietze. Foto: Marko Förster

© Marko Förster

Am Wochenende wird die zweite Runde um den Fußball-Landespokal ausgetragen. Insgesamt stehen 25 Paarungen an. Drittligist FSV Zwickau und die sächsischen Regionalligisten Budissa Bautzen, Bischofswerdaer FV, FCO Neugersdorf, VfB Auerbach, Chemnitzer FC und 1. FC Lok Leipzig erhielten ein Freilos und greifen erst in Runde drei in den Wettbewerb ein.

Mit von der Partie sind die Oberligisten und mit dem FC International Leipzig und dem VFC Plauen treffen zwei Fünftligisten im direkten Duell aufeinander. Viel Brisanz steckt auch in der Partie zwischen Oberliga-Aufsteiger VfL 05 Hohenstein-Ernstthal sowie Regionalliga-Absteiger und Pokalverteidiger BSG Chemie Leipzig.

Nicht startberechtigt war die zweite Mannschaft des VfL Pirna-Copitz, aber die „Erste“ erreichte mit einem 1:0-Sieg beim Liga-Kontrahenten in Radebeul die zweite Runde. Dort wartet am Sonnabend die SG Dresden Striesen aus der Landesklasse Ost. Man wolle die Partie mit dem gleichen Elan angehen, wie zuletzt im Punktspiel gegen Germania Mittweida (6:0), sagen die VfL-Trainer Frank Paulus und Enrico Mühle. Die Striesener starteten ordentlich in die Punktspielserie. Nach dem 2:0-Auftaktsieg im Stadtderby gegen Titelfavorit Laubegast, schaffte die Mannschaft von Trainer Thomas Benedix zuletzt ein 2:2 in Großröhrsdorf. In den letzten Minuten machten der Ex-Heidenauer Horst Rau und Karl Georg Kowaltschik einen 0:2-Rückstand noch wett. In der ersten Pokalrunde hatten die Striesener den FV Gröditz 1911 mit 5:1 eliminiert. Ein Wiedersehen gibt es am Sonnabend mit Maximilian Dietze, der 2016/17 für Pirna-Copitz am Ball war.

Landesklasse-Aufsteiger Heidenauer SV empfängt am Sonnabend Kickers Markkleeberg. In Runde eins hatte der HSV mit einer tollen Aufholjagd beim SV Eintracht Leipzig-Süd aufgewartet und mit 8:7 nach Elfmeterschießen gewonnen. Nach der ersten Halbzeit stand es noch 3:1 für die Messestädter. Gegen den Landesligisten aus Markkleeberg ist die Mannschaft von HSV-Trainer Silvio Bär Außenseiter, aber ganz sicher nicht chancenlos. Die Kickers hatten sich zwar zum Pokalauftakt bei Roter Stern Leipzig mit 6:3 durchgesetzt, dann aber in der Meisterschaft gegen den BSC Rapid Chemnitz sowie beim VfB Glauchau zweimal mit 0:2 verloren.

Laubegaster reisen mit Nebes an

Ein Heimspiel bestreitet auch der SV Wesenitztal. Zu Gast sind die Laubegaster, deren Sportchef der langjährige Heidenauer Trainer Andreas Haupt ist und die sich in der Sommerpause die Dienste des ehemaligen Sebnitzer Torjägers Pierre Nebes sicherten. Nebes hatte beim 6:2-Pokalsieg über den SV Oberland Spree auch gleich getroffen, danach aber in der Meisterschaft zweimal verloren. „Für uns ist die Saison zwei Wochen zu früh losgegangen“, sagt Uwe Rahle nach dem missglückten Saisonstart der Wesenitztaler mit Niederlagen gegen Motor Wilsdruff (0:1) und den VfL Pirna-Copitz II (1:2). Im Pokal hatte Wesenitztal zunächst ein Freilos gezogen. „Wir werden gegen die Ostdresdner sicher noch einmal einiges ausprobieren“, sagt Rahle.