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Mittwoch, 11.07.2018

Chinesen investieren Millionen in Cotesa

Mittweida. Der chinesische Technologiekonzern AT&M will in den nächsten drei bis fünf Jahren 80 Millionen Euro in den Flugzeugindustrie-Zulieferer Cotesa aus Mittweida investieren. Das berichtet das Handelsblatt. Im Mai hatte die Tochterfirma der China Iron & Steel Research Institute Group die Mehrheitsanteile an dem sächsischen Unternehmen übernommen. Cotesa-Geschäftsführer und Firmengründer Jörg Hüsken kündigte damals an, dass der neue Gesellschafter in Anlagen und Technik in den beiden Cotesa-Werken in Mittweida und Mochau investieren und in China ein neues Werk bauen wolle. Dieses soll laut dem Bericht des Handelsblatts im kommenden Jahr in der Nähe von Shanghai in Betrieb gehen, und ab 2021 soll Cotesa die ersten Teile an den chinesischen Flugzeugbauer Comac liefern. Wie viel der Investitionssumme nach Sachsen fließen wird, ist unklar. Cotesa wollte sich auf Anfrage der SZ nicht zu den geplanten Investitionen äußern. Cotesa beliefert bislang Airbus und Boeing mit Kohlefaser-Bauteilen. So kommen beispielsweise Komponenten für Seitenruder und Rumpfverkleidungen des A320 sowie für Bordtoiletten des doppelstöckigen A380 von dem sächsischen Unternehmen. Im Werk in Mochau werden außerdem Carbon-Teile für deutsche Autohersteller produziert. (SZ/bb)

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